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Türken demonstrieren am Kröpcke gegen Erdogan-Politik

Gegen Abschaffung der Demokratie Türken demonstrieren am Kröpcke gegen Erdogan-Politik

In der Innenstadt von Hannover haben am Sonnabend rund 100 Türken gegen die politischen Bedingungen in der Türkei protestiert. Insgesamt kamen Vertreter aus 14 türkischen Vereinen aus ganz Niedersachsen zum Kröpcke. 

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Demonstration am Kröpcke. 

Quelle: Peer Hellerling

Hannover. Am Kröpcke haben am Sonnabendnachmittag etwa 100 Türken gegen die politischen Bedingungen in der Türkei protestiert. Die Vereine aus ganz Niedersachsen lehnen Erdogans Plan ab, das Präsidialamt einzuführen.

"Wir sind dagegen, dass die Demokratie abgeschafft wird", sagte Nilhüfer Dann vom Verein zur Förderung der Ideen Atatürks Hannover. "Erdogan plant, ein Ein-Mann-Prinzip einzuführen." Ginge es nach den Plänen des türkischen Präsidenten, kann er künftig alle Entscheidungen selbst treffen. Nilhüfer Dann: "Deshalb lehnen wir die Änderung des Grundgesetzes ab." Unter anderem will Erdogan das Parlament auf 600 Mitglieder erhöhen, 400 davon will der Präsident selbst ernennen. Außerdem will er die Justiz selbst ernennen.

Die Protestler versammelten sich gegen 14 Uhr am Kröpcke, die Veranstaltung soll noch bis etwa 15.30 Uhr dauern. Insgesamt kamen 14 türkische Vereine aus ganz Niedersachsen nach Hannover und sprachen sich als "Türkische Nein-Initiative" geschlossen gegen Erdogan aus. Parallel zur Anti-Erdogan-Demonstration protestierten am Platz der Weltausstellung mehrere Kurden für einen eigenständigen Staat und die Freilassung des PKK-Führers Abdullah Öcalans.

pah

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