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Aus der Stadt Konsulat weist Prügelvorwürfe zurück
Hannover Aus der Stadt Konsulat weist Prügelvorwürfe zurück
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22:32 10.08.2016
Quelle: dpa
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Hannover

Angesprochen auf die Vorfälle heißt es: "Zu einer Handgreiflichkeit kam es jedoch nicht."

Der Türke aus Bitterfeld hatte bei der Staatsanwaltschaft Hannover Anzeige gegen das Konsulat eingereicht, weil ihn ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes verprügelt haben soll. Am 23. Juni habe er einen Termin gehabt, um seine türkische Staatsbürgerschaft abzulegen. Als er sich beschwerte, weil er so lange warten musste, habe ihn ein Konsulatsmitarbeiter des Hauses verwiesen und den Sicherheitsdienst gerufen. Dieser habe ihn zum Ausgang begleitet und auf dem Weg dorthin geschlagen.

Das Generalkonsulat bestätigt, dass der Kurde am 23. Juni mit einer Schwester im Konsulat gewesen sei. Jedoch sei er entgegen seiner Darstellung "ohne vorherige Terminvereinbarung" dort erschienen. Dennoch habe man sie vorgelassen, sie jedoch darauf hingewiesen, "dass zunächst die Angelegenheiten derjenigen Antragsteller erledigt werden, die ordnungsgemäß einen Termin vereinbart haben, und dass daher mit Wartezeit zu rechnen sei". Der Mann sei aber immer nervöser und aggressiver geworden. "Er beleidigte sogar das Personal, um eine Beschleunigung der Bearbeitung zu erreichen", heißt es weiter. Eine Sicherheitskraft sei dann zwar hinzugerufen worden, ein Gespräch habe aber gereicht, um die Situation zu beruhigen. "Nach diesem klärenden Gespräch hat er sich wieder beruhigt und das Generalkonsulat anschließend verlassen", schreibt das Generalkonsulat.

Weil er einen Taxi-Fahrer brutal verprügelt hat, muss ein 30-Jähriger für knapp sechs Jahre in Haft. Der Mann hatte dem Fahrer zunächst gedroht, dass er ihn umbringen würde. Anschließend prügelte er auf den Kopf des 49-Jährigen ein.

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