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Stadt nennt Kosten für Obama-Besuch nicht

US-Präsident in Hannover Stadt nennt Kosten für Obama-Besuch nicht

Es ist eine Frage, die viele Menschen interessiert: Was kostet eigentlich der Besuch von US-Präsident Barack Obama in Hannover? Die Landeshauptstadt nennt allerdings keine Zahlen. Als Grund gibt sie an, dass das Besuchsprogramm noch unklar ist und Sicherheitsfragen nicht im Zuständigkeitsbereich der Stadt liegen.

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Quelle: dpa

Hannover. Mit dem Besuch des amerikanischen Präsidenten Barack Obama Ende April in Hannover hat sich auch der Rat beschäftigt. Die Fraktion der „Hannoveraner“ will wissen, welche Kosten auf die Stadt zukommen. Oberbürgermeister Stefan Schostok (SPD) verweist darauf, dass das Besuchsprogramm für Obama noch nicht feststehe. „Fragen der Sicherheit und des polizeilichen Schutzes kann die Landeshauptstadt nicht beantworten“, sagt Schostok. Der Bund und Landesbehörden seien dafür zuständig.

Obama wird am Abend des 24. April die Messe im Hannover Congress Centrum feierlich eröffnen, die Liste der prominenten Gäste wird immer länger. Nach Informationen der HAZ will auch EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker Hannover einen Besuch abstatten. „Juncker dürfte dabei sein, EU-Kommissar Günther Oettinger ist schon gesetzt“, bestätigt Messe-Sprecher Wolfgang Kossert. Klar ist auch, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) nach Hannover reisen. Die USA sind das Partnerland der diesjährigen Messe. „Zudem werden wir die Geschäftsführer mehrerer hochrangiger US-Unternehmen begrüßen“, sagt Kossert.

Am nächsten Morgen macht Obama den obligatorischen Messe-Rundgang. Die Sicherheitsvorkehrungen sind enorm hoch, die Stadt wird sich zwei Tage lang im Ausnahmezustand befinden. In welchem Hotel der Präsident nächtigt, ist bisher unklar, vermutlich in einer hannoverschen Residenz. Ein Tross von 650 Mitarbeitern, Elitesoldaten und Journalisten begleitet Obama. Derzeit sucht die Entourage händeringend nach Übernachtungsmöglichkeiten in Hannover.

asl

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