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So schön ist das Finale des Feuerwerkswettbewerbs

Herrenhausen Gärten So schön ist das Finale des Feuerwerkswettbewerbs

Den furiosen Schlusspunkt des diesjährigen Internationalen Feuerwerkswettbewerb in Herrenhausen haben am Sonnabend die Pyrotechniker aus den USA gesetzt. Das Team von Rozzi's Famous Fireworks entfachte eine spektakuläre Feuershow im Großen Garten für Tausende Besucher. Für den Sieg reichte es aber nicht.

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Quelle: Wallmüller

Hannover. Sieger des diesjährigen Wettbewerbs wurden die Pyrotechniker der Firma Surex aus Polen, den zweiten Platz belegten nach Ansicht der neunköpfigen Jury die Feuerwerker SteyrFire aus Österreich, Dritter wurde das Team Pyrotex Fireworx aus England. Im nächsten Jahr, so viel verriet Veranstalter Hans Nolte, werden Pyrotechniker aus Neuseeland, Norwegen und Rumänien anreisen.

Die Pyrotechniker aus den USA haben das Finale des internationalen Feuerwerkswettbewerbs in den Herrenhäuser Gärten präsentiert.

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Die US-Amerikaner brannten ihr Feuerwerk zu sehr unterschiedlichen Musikstilen ab. Fest stand von Anfang an das Pflichtstück "Finlandia" von Jean Sibelius. Danach ging es klassisch weiter mit dem ruhigen Adagio für Streicher von Samuel Barber. Im Anschluss wechselten sich moderne Pop-Songs mit klassischen Stücken ab, darunter die Neuinterpretation von "Sound of Silence" der Metalband Disturbed und Filmmusik von Hans Zimmer. Die Feuerwerker aus Amerika hielten den Rhythmus, selbst bei der schwierigen Schlussarie von Andrea Bocelli.

Vor Sonnenuntergang wurden die Besucher im Barockgarten auf einen amerikanischen Abend eingestimmt. Die UBC Cheerleader zeigten ihre akrobatischen Sprünge, die Band Soulvillage spielte Gospel, Funk und Soul im Gartentheater. Lokalmatador Juliano Rossi, die Swing Band von Terry Hoax-Sänger Oliver Perau, knüpfte an die amerikanische Musiktradition von Frank Sinatra und Dean Martin an.

"Wenn man in Hannover wohnt, muss man einmal beim Feuerwerkswettbewerb gewesen sein", sagt Studentin Anastasia, die mit drei Freunden gekommen ist. Auch wenn der Eintritt mit 18 Euro für Studenten nicht gerade günstig sei. "Sonst haben wir die Show immer vom Balkon gesehen", sagt Sonja.

Die Veranstaltung war ausverkauft. Leider war es derart windstill, dass der Rauch kaum abzog und ein Teil der Lichteffekte verblasste, vor allem beim bodennahen Feuerwerk.

Vier weitere Pyro-Teams gaben sich in dieser Saison im Barockgarten die Ehre. Sie kamen aus Spanien (20. Mai), Österreich (10. Juni), England (19. August) und Polen  (2. September).

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