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Hier bringt sich Udo Lindenberg in Tourneeform

Konzert in HDI-Arena Hier bringt sich Udo Lindenberg in Tourneeform

In der kommenden Woche steht Udo Lindenberg in der HDI-Arena auf der Bühne. Der Musiker und sein Tourtross sind bereits in der Stadt, um für die Riesenshow zu proben. Abends joggt der Panikrocker um den Maschsee – mit Stirnlampe und Kapuze.

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Udo Lindenberg bringt sich in Hannover in Tourneeform.

Quelle: Rainer Droese

Hannover. Was wollte er noch gleich? Genau, „bisschen Panikspirit in Hardrock City“ verbreiten. Hat Udo Lindenberg versprochen, als er im November sein Großkonzert ankündigte, das am Freitag der kommenden Woche in der HDI-Arena über die Bühne geht. Panikspirit? In Wahrheit ist der spruchgewaltige Altrocker Sportler. Nachtsportler, um genau zu sein. Das bekommt ein Teil der Joggergemeinde in Hardrock City derzeit vorgeführt, denn Lindenberg und sein Tourtross sind bereits in der Stadt, um für die nahezu ausverkaufte Riesenshow und einige folgende in anderen Städten zu proben.

Nach getaner Arbeit geht es nicht etwa an den Tresen, sondern auf die Piste. Dann setzen Lindenberg und einige seiner Band- und Crewmitglieder die Stirnlampen auf und joggen um den Maschsee. „Das kann man nachts gut machen“, sagt Lindenberg, „da erkennt man mich nicht so. Aber ich tarn’ mich trotzdem, mit Rappermütze und so ’nem Kapuzenteil.“ Arno Köster, langjähriger Freund und Begleiter Lindenbergs, läuft auch mit. „Ich glaube, das sieht ganz lustig aus, diese ganzen laufenden Lampen“, sagt er. In rund 50 Minuten schafft die Truppe die sechs Kilometer.

"Rock ’n’ Rollmops mit 90 Kilo"

Zur Entspannung, aber auch, um fit zu bleiben: „Ich lege auf der Bühne enorme Strecken zurück, auf der Vorbühne und den Seitenbühnen. Wenn ich gut dabei bin, drei Stunden ohne Pause“, sagt der 69-Jährige. „Wenn ich jetzt leben würde wie noch vor zehn Jahren, immer hoch die Tassen und Rock ’n’ Rollmops mit 90 Kilo und so, dann könnte ich das nicht machen.“

Seit Donnerstag ist die erste Probenphase abgeschlossen, die sich auf zwei Orte konzentrierte: In der Swiss-Life-Hall neben dem Stadion wurden einige technische Dinge getestet, unter anderem ein ufoartiges „Fluggerät“, denn auch Lindenberg wird durch die Arena schweben, was zu den wenigen Dingen gehört, die ihn mit Helene Fischer verbinden.

Im Peppermint Park,Studiokomplex von Meistermixer Mousse T. auf dem Expo-Gelände, hat sich die Band vorbereitet und dies gestern mit einem kleinen Konzert für Freunde und Familie abgeschlossen. Heute ziehen alle um, und von morgen an wird dann am Ort des Geschehens weitergearbeitet.

Lindenberg mal Bild für Caritas-Auktion

Bereits am Sonnabend wird Lindenberg auf der Bühne aktiv - zunächst als Maler. Mit dem hannoverschen Künstler David Tollmann wird er ein Bild fertigen, das bis zum 9. Juli über die Homepages beider Künstler zugunsten der Caritas-Flüchtlingshilfe und des Anti-Rassimus-Projekts Gelbe Hand versteigert wird. Am Vorabend des Konzerts wird es dann eine Generalprobe geben, bei der der Innenraum fürs Publikum geöffnet wird. „Spannend“ sei das, sagt Arno Köster, weil man diesen Teil des Rockzirkus’, bei dem auch mal was korrigiert werde, sonst nicht zu sehen bekomme. Eines aber ist sicher: ein fitter Udo in Hardrock City.

Karten für Generalprobe und Konzert an den HAZ-Ticketshops.

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Keine Panikmalerei in der Arena

Eigentlich sollte der Panikrocker der Nation am Sonnabend zum Pinsel greifen. Gemeinsam mit dem hannoverschen Künstler David Tollmann hatte Udo Lindenberg auf der Bühne in der HDI-Arena ein Bild fertigen wollen, das zugunsten der Caritas-Flüchtlingshilfe und des Anti-Rassismus-Projekts Gelbe Hand versteigert werden sollte. 

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