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Überraschung bei der SPD-Direktkandidatur

Einzug in den Bundestag Überraschung bei der SPD-Direktkandidatur

Im Wettstreit um die Direktkandidatur für den Bundestag zeichnet sich bei der SPD eine Überraschung ab. Die in Hannover bestens vernetzte Jasmin Arbabian-Vogel hat die Parteibasis bisher nicht überzeugt. Dagegen wird die ehemalige SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi ihrer Favoritenrolle gerecht.

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„Die Wahl zu verlieren wäre schon eine Enttäuschung, aber kein Weltuntergang“, sagt Arbabian-Vogel.

Quelle: Jan Philipp Eberstein

Hannover. Yasmin Fahimi wird dicht gefolgt vom 24-jährigen Überraschungskandidaten Marlo Kratzke. „Die Wahl zu verlieren wäre schon eine Enttäuschung, aber kein Weltuntergang“, sagt Arbabian-Vogel. Die entscheidende Abstimmung über die Kandidaten trifft die SPD-Delegiertenversammlung am 3. März.

Einer der drei Bewerber wird den Wahlkreis Hannover-Süd übernehmen, den Edelgard Bulmahn jahrzehntelang beherrscht hat. Die 65-jährige Bundestagsvizepräsidentin will nicht noch einmal kandidieren. Der Wahlkreis gilt als relativ sicher für die Sozialdemokraten.

Mit Fahimi, Arbabian-Vogel und Kratzke haben sich drei unterschiedliche Politikertypen beworben. Fahimi wirft als ehemalige Generalsekretärin und derzeitige Staatssekretärin bundespolitisches Gewicht in die Waagschale. Sie steht für eine klassische, gewerkschaftsnahe Ausrichtung der SPD. Arbabian-Vogel vertritt als Unternehmerin einen anderen Kurs, während der junge Kratzke mit seinen zwei Studienabschlüssen als hoffnungsvoller Parteinachwuchs gilt.

In fünf SPD-Ortsvereinen haben sich die Kandidaten bereits vorgestellt. Zwei Vereine (Linden und Herrenhausen) haben für Fahimi gestimmt, zwei wollten sich nicht festlegen, ein ungewöhnlicher Vorgang. Den wichtigen Ortsverein Kirchrode-Bemerode-Wülferode hat Kratzke für sich entschieden. In den kommenden Wochen tingeln die Bewerber durch weitere fünf Ortsvereine. Ob die Delegierten am 3. März den Empfehlungen der Ortsgruppen folgen, ist ungewiss.

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