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Üstra-Vorstand rechtfertigt Bonuszahlung

André Neiß Üstra-Vorstand rechtfertigt Bonuszahlung

Der Streit zwischen dem Üstra-Vorstand und Regionspräsident Hauke Jagau um die Bonuszahlungen geht weiter. Freitag hat Üstra-Vorstand André Neiß im Aufsichtsrat der Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft Hannover (VVG) die Position des Vorstands verteidigt.

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Bei der Vorstellung des TW 3000 wirkten Wilhelm Lindenberg (von links), André Neiß und Hauke Jagau noch harmonisch.

Quelle: ralf decker

Hannover. Die VVG ist Hauptgesellschafter der Üstra. Nach dem Bericht von Teilnehmern der Sitzung sagte Neiß, dass der Üstra-Aufsichtsrat geprüft habe, ob die Bonuszahlungen für die Mitarbeiter in Übereinstimmung mit dem Gesetz, der Satzung, der Geschäftsordnung und Geschäftsanweisungen gestanden hätten. An der Prüfung im Aufsichtsrat sei ein Rechtsanwalt sowie der Jahresabschlussprüfer beteiligt gewesen. Das Ergebnis sei, dass der Aufsichtsrat gegenüber dem Vorstand der Üstra keine Anschuldigungen erhoben habe, betonte Neiß in der gestrigen Sitzung. Zudem seien bisher keine schuldrechtlichen Forderungen der Region gegenüber der Üstra erhoben worden.

Wie berichtet, hatte die Üstra im vergangenen Jahr den Mitarbeitern insgesamt 1,4 Millionen Euro als Bonus ausbezahlt, jeder Mitarbeiter des Verkehrsbetriebes hatte 750 Euro erhalten. In der Regionsverwaltung gibt es erhebliche rechtliche Bedenken gegen die Zahlung. In einer Stellungnahme heißt es sinngemäß, dass das Planziel bei der Kundenzufriedenheit wegen einer großen Anzahl von Verspätungen verfehlt worden sei. Deshalb hätte das Geld nicht an die Mitarbeiter ausgeschüttet werden dürfen. Die Verwaltung hatte schon für den vergangenen Dienstag die Vorlage eines Rechtsgutachtens angekündigt. Allerdings ist das Gutachten nicht rechtzeitig fertig geworden.

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