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Üstra modernisiert ihre Website

„Digitales Kundenzentrum“ Üstra modernisiert ihre Website

Die Üstra hat ihren Internetauftritt modernisiert - unter anderem mit dem Ziel, den bisher schwächelnden Umsatz mit Online- und Handytickets für Busse und Bahnen nach vorne zu bringen.

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Hannover. „Es war aber auch insgesamt nach fünf Jahren eine Auffrischung notwendig“, sagt Unternehmenssprecher Udo Iwannek. Insgesamt hat das Projekt rund eine 250.000 Euro gekostet.

Die Website www.uestra.de  ist in die Bereiche Unternehmen, Karriere und Fahrgastcenter unterteilt. Letzteres soll als „digitales Kundenzentrum“ fungieren. Dort finden sich unter anderem eine rundum erneuerte Fahrplanauskunft samt Störungsmeldungen und eine interaktive Karte mit digitalisiertem Liniennetz- und Stadtplan.

Integriert ist ein Veranstaltungskalender mit Verweis auf die jeweils passende Nahverkehrsanbindung. Neu ist das Onlinefundbüro. Fahrgäste, die etwas verloren haben, können dort prüfen, ob der vermisste Gegenstand aufgetaucht ist und sich ein Gang ins real existierende Büro in der Nordmannpassage lohnt.

Wer will, kann im digitalen Kundenzentrum Fahrkarten kaufen. Das ist auch über die Homepage des Großraum Verkehr Hannover(GVH) möglich. Die technische Plattform ist identisch, allerdings nutzt die Üstra als etablierte Marke ein anderes Design, basierend auf ihrer Unternehmensfarbe grün. Wer sich schon unter www.gvh.de  als Kunde registrieren lassen hat, muss dies bei der Üstra nicht erneut tun.

Online- und Handytickets

Online- und Handytickets sind seit Ende vergangenen Jahres im Bereich des GVH auf dem Markt. Bisher können Einzel- und Kinderfahrscheine, Tagestickets und Sozialtickets gekauft werden. Monatskarten sowie das bei vielen Kunden beliebte Kurzstreckenticket fehlen noch in der Palette, die aber in absehbarer Zukunft entsprechend ergänzt werden soll.

Dass Geschäft mit den Netzangeboten kann Zuwächse vertragen. Insgesamt erlöst der GVH aus dem Fahrscheinverkauf nach Angaben von Iwannek rund 146 Millionen Euro im Jahr. „Bei Handy- und Onlinetickets waren es in den ersten sechs Monaten 200.000 Euro“, sagt der Üstra-Sprecher. Damit liegt der Anteil dieses Vertriebsweges, an dem lange geplant worden war, noch im Promillebereich. Iwannek betont, dass wegen des Handels über das Internet weder die Fahrkartenautomaten an den Haltestellen noch der Fahrscheinverkauf in Geschäften abgeschafft werden sollen.

Auf der neuen Website der Üstra können Interessierte im Unternehmensbereich etwa Zahlen und Fakten sowie Angaben zur 120-jährigen Firmengeschichte nachlesen. Auch Ausschreibungen werden dort veröffentlicht. Im Karriereportal stehen Informationen über offene Stellen sowie Ausbildungsplatzangebote in mehr als 60 unterschiedlichen Berufsfeldern.

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