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Es bleibt bei Grün

Beschluss zu Üstra-Bahnen steht Es bleibt bei Grün

Der Aufsichtsrat der Üstra hat wie erwartet entschieden, dass das Unternehmen 24 zusätzliche Bahnen nicht neu kaufen darf. Stattdessen müssen zwei Dutzend grüne Oldies modernisiert werden. Damit hat sich die Regionsverwaltung gegen das Unternehmen durchgesetzt.

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Diese Szenerie wird Hannover länger erhalten bleiben als gedacht.

Quelle: Eberstein

Hannover. Die Entscheidung in dem nicht öffentlich tagenden Gremium fiel nach Informationen der HAZ unter ungewöhnlichen Mehrheitsverhältnissen. Lediglich sieben Vertreter von 20 Mitgliedern stimmten für den von SPD, CDU und Grünen inszenierten Beschluss. Zwei entschieden sich für einen Neukauf. Der Rest des Aufsichtsrates enthielt sich entweder oder verließ bei der Abstimmung den Raum.

Derzeit beschafft die Üstra den TW 3000 als Ersatz für die altersschwachen grünen Bahnen. Von 2025 an kommt die nächste Generation, der Nachfolger des sogenannten Silberpfeils TW 2000. "Eine zwischenzeitliche Ausschreibung von nur 24 Fahrzueugen ist wirtschaftlich wie betrieblich mit großen Risiken verbunden", sagt Ulf-Birger Franz, Wirtschaftsdezernent der Region und Aufsichtsratsvorsitzender der Üstra. Eine wichtige Rolle spielte, dass in Hannover noch Hochbahnsteige fehlen. Nur an diesen können neue Fahrzeuge halten.

Die Üstra hatte aus wirtschaftlichen Überlegungen für den Neukauf plädiert. "Unsere Argumente haben Gehör gefunden, aber in der Abwägung hat die vorsichtige Einschätzung der Lage bei der Infrastruktur den Ausschlag gegeben", teilt das Unternehmen mit. Die Üstra bedauerte, dass die Entscheidung nicht in den politischen Gremien gefallen ist. Dann wären Diskussion und Abstimmung öffentlich geführt worden und nicht hinter den verschlossenen Türen einer Aufsichtsratssitzung.

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