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Lärmaktionsplan

Üstra will keine Tempo-Vorgabe


Macht die Stadt es sich zu leicht, wenn sie beim
 Lärmaktionsplan fast nur Autos in den Fokus nimmt? Bei Anwohnern von Straßenbahntrassen löst dieses Vorgehen 
Verwunderung aus.
Ab vier Uhr morgens Rumpeln und Erschütterungen: Anwohner in Herrenhausen finden, dass auch die Straßenbahnen im Lärmaktionsplan der Stadt Vorgaben zur Reduzierung der städtischen Lärmkulisse erhalten sollten.

Ab vier Uhr morgens Rumpeln und Erschütterungen: Anwohner in Herrenhausen finden, dass auch die Straßenbahnen im Lärmaktionsplan der Stadt Vorgaben zur Reduzierung der städtischen Lärmkulisse erhalten sollten.

© Martin Steiner

Auch nach fast vierzig Jahren haben sich die Daibers noch nicht daran gewöhnt. Fast jede Nacht, wenn gegen vier Uhr die ersten Stadtbahnen direkt vor dem Schlafzimmer des Ehepaars im Hochparterre eines Mehrfamilienhauses durch die Herrenhäuser Straße fahren, werden sie aus dem Schlaf gerissen. Trotz nahezu schalldichter Fenster sind die in nur wenigen Metern Entfernung vorbeirauschenden Schienenfahrzeuge in ihrer Wohnung laut und deutlich zu hören, und auch der Boden vibriert von der Wucht der Bahnen.

„Wir können zwar immer wieder einschlafen, aber auf Dauer schlaucht die Situation natürlich“, sagt Karl-Fritz Daiber. Dabei wäre es aus Sicht des 78-Jährigen ganz einfach und vor allem kostengünstig, den Lärm zu reduzieren: „Die Bahnen müssten nur langsamer fahren“, meint er. Vor allem die alten, grünen, die seinem Empfinden nach wesentlich lauter sind als die neueren Silberpfeile.

Im Zuge der Debatte um Sinn und Unsinn von nächtlichen Tempolimits auf stark frequentierten Straßen ist nun auch der Stadtbahnverkehr der Üstra in den Fokus der Diskussion geraten. Die Debatte ausgelöst hatte zuvor ein Lärmaktionsplan der hannoverschen Stadtverwaltung. Neben den Vorschlägen zur Einführung von Tempo-40-Zonen für Autos sind darin auch „geringfügige Überschreitungen“ der Grenzwerte durch Stadtbahnen erwähnt, die tagsüber bei 70 Dezibel und nachts bei 60 Dezibel festgelegt sind. Doch an diese Geringfügigkeit will so mancher Anwohner nicht so recht glauben.

Betroffen sind dem Papier zufolge unter anderem Teile des Engelbosteler Damms, des Ricklinger Stadtwegs und eben auch der Herrenhäuser Straße, an der das Ehepaar Daiber wohnt. Seit Längerem diskutiert werden zudem auch immer wieder Probleme wegen zu lauten Quietschens der Bahnen in Gleiskurven und auch das schrille Warnsignal einiger Üstra-Fahrzeuge. Eine Empfehlung, die zu hohe Lärmbelastung der Bürger durch den Stadtbahnverkehr einzudämmen, gibt es in dem Verwaltungspapier allerdings nicht. Aber es gebe „die Absicht“, sich wegen des Themas mit der Üstra in Verbindung zu setzen, sagt Stadtsprecher Dennis Dix.

Bei den Verkehrsbetrieben allerdings sieht man sich nicht als Problemfall, sondern vielmehr als Teil der Lösung. Der Hauptverursacher des Lärms sei der Autoverkehr, betonte Üstra-Chef André Neiß nach Bekanntwerden des Aktionsplans Anfang Mai. „Ein guter Nahverkehr hilft hingegen dabei, Lärm zu vermeiden“, sagte er und forderte deshalb, öffentliche Verkehrsmittel in Zukunft noch attraktiver zu machen. Trotzdem sei man bemüht, unnötigen Lärm zu vermeiden, erklärt Üstra-Sprecher Udo Iwannek. So werden etwa die Gleise in Kurven regelmäßig geschmiert, um schrille Quietschgeräusche zu vermeiden. An Problemstellen gebe es inzwischen rund 40 automatische Schmieranlagen im Stadtgebiet. Mit regelmäßigen Gleiserneuerungen sollten zudem auch die Vibrationsprobleme nach und nach verbessert werden.

Von einer Temporeduzierung der Bahnen, so wie sie im Lärmaktionsplan für Autos diskutiert wird, will man bei der Üstra aber nichts wissen. Ein wichtiger Faktor für die Attraktivität des Nahverkehrs sei nun mal auch die Schnelligkeit der Stadtbahnen, sagt Iwannek. „Wir sind von den Fahrtzeiten abhängig“, betont er. Und dort, wo Stadtbahnen fahren, gebe es eben immer einen gewissen Betriebslärm.Zugegebenermaßen seien aber die älteren, grünen Bahnen tatsächlich lauter als die Silberpfeile, bestätigt Iwannek Daibers Eindruck. In den Nachtstunden deshalb aber nur noch die neueren Bahnen fahren zu lassen, sei aus betriebstechnischen Gründen unmöglich. „Die neuen Bahnen, die wir ab 2013 in Betrieb nehmen werden, werden die Lärmprobleme aber weiter verringern“, sagt der Üstra-Sprecher.

An eine Verbesserung will Karl-Fritz Daiber allerdings noch nicht glauben. Die Gleise etwa, erzählt er, seien auch bei ihnen vor nicht allzu langer Zeit erneuert worden – die Vibrationen und der Lärm aber seien geblieben, wenn auch ein bisschen geringer. „Ich bin viel in anderen Großstädten unterwegs und merke dann immer, dass man andernorts schon viel weiter ist als in Hannover, was den Straßenbahnlärm betrifft“, sagt der Rentner. Trotzdem sei er froh, dass durch den Lärmaktionsplan der Verwaltung nun auch über den Stadtbahnverkehr als Lärmverursacher diskutiert werde. „Man macht es sich zu leicht, wenn man beim Thema Lärm immer alles nur auf den Autoverkehr schiebt“, glaubt er.

Stephan Fuhrer

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  • ... OPNF-Mobilist – 27.05.10
    Natürlich müsste ein Lärmaktionsplan alle Verkehrsteilnehmer betreffen, aber es geht hier nicht um Vernunft, sondern um Ideologie gegen das Auto mit Leuten wie ÖPVN-Mobilist und Rot-Grünem Filz zwischen Region, Üstra und Stadt.
  • Posting-Müll kat – 26.05.10
    Die Erde ist eine Scheibe, Dinosaurier sind an Leberwurstbroten verreckt und ÖPNV-Mobilisten verstehen etwas von intelligenten Ampelschaltungen.
    Der Kohlenbrenner hat vollkommen recht mit seinen Vorschlägen. Weg mit dem Ampel-Schwachsinn.
  • OPNV bevorzugen ÖPNV-Mobilist – 26.05.10
    "Eine intelligente Ampelschaltung (z.B. Induktoren oder Grüne Welle) könnte allen Verkehrssystemen gerecht werden und auf einfache Art den "Lärmpegel" ein wenig reduzieren." schreibt Prof-Kohlenbrenner am 25.5.10

    Es gibt in Hannover eine intelligente Ampelschaltung. Denn es ist intelligent den ÖPNV zu bevorzugen. In einem Bus oder einer Stadtbahn sitzen in der Regel zig mal mehr Verkehrsteilnehmer als in einem Auto. Daher ist es konsequent, wenn an einer Kreuzungsstelle, dem Verkehrssytem ÖPNV der Vorrang eingeräumt wird.

    Aber dem Prof. kann es ja offensichtlich nicht schnell genug, wenn er mit seinem Auto unterwegs ist.
  • ÖPNV kann auch leiser ÖPNV-Mobilist – 26.05.10
    In dem Artikel wird ja bereits darauf hingewiesen, dass die neuen silbernen Stadtbahnzüge leiser sind als die älteren grünen und dass die nächste Generation, die bereits in den Startlöchern steht, noch leiser sein wird.

    Die Niedrigflurstraßenbahn in Würzburg übrigens fährt so leise, dass sie zur Gefahr für Fußgänger wurde. In den Abschnitten mit verstärktem Fußgängerverkehr wurden daraufhin muntere Liedchen von der Straßenbahn angestimmt, die gleichzeitig als Warnsignal für unaufmerksame Fußgänger dienten.

    Verbesserungen können aber auch beim Busverkehr noch stattfinden:
    In Marburg wird beispielsweise der Geräuschpegel durch verkleidete Radkästen an den Hinterrädern der mit Erdgas betriebenen Gelenkbusse gesenkt.
  • Podbielskistr. marcinm. – 26.05.10
    Seit Einführung des neuen Fahplannes in Winter fährt (Brettert, Vibriert, Rattert usw.) die StrassenBahn ab 6 Uhr alle 3 Min. und immer alls grünner oder Silber DoppelZug oder als langer Silberpfeil, das beste zu einigen Tageszeiten sitzt kein Mensch drin, die Bahn ist offt leer (der Fahrer fährt Spazieren) fahre selber mit Üstra und war schon offt ganz alleine in ne Doppelbahn, das musst ja nicht sein, oder? Es ist kaum mehr möglich einen ganzen Tag zuhause zu bleiben die lautstärke ist schon fast belästigend an der Podbi
  • Selbst Schuld Ruhiger Bürger – 25.05.10
    Warum zieht man in eine Wohnung wenn einem der Verkehr dort zu laut ist?

    Muss man nicht verstehen.

    Ich hab selbst lange Jahre den Lärm der Großstadt "ertragen". Hab mich aber nie beschwert, da ich die Wahl hatte. Ich hätte da nicht wohnen müssen.

    Und wenn sich jemand nach 40 Jahren als Anwohner noch beschwert, muss man sich schon fragen in welcher Welt der lebt.

    Im Ergebnis wird sowieso mit "den Füssen abgestimmt": Dummweltzone, Winterdienst, Tempo 40 auf Hauptverkehrsstraßen und ähnlichen rot-grünen Firlefanz macht nur der noch mit, der drauf steht. Der Rest geht und kehrt der Stadt den Rücken. Er nutzt wahrscheinlich noch die Vorteile wie Nahverkehr, schöne öffentliche Einrichtungen und das Kleine Fest im Großen Garten für lau und lässt die Dagebliebenen dafür die Steuern zahlen.

    Der Letzte macht das Licht aus! :-)
  • Lärmaktionsplan Bertiese – 25.05.10
    Tempo 40 finde ich cool, da ist mein Auto noch lauter als sonst, da ich dann in einem kleineren Gang fahren muss, wo durch mein Auto lauter wird. Wenn der Stadtbahnverkehr unter die Erde gebracht wird, können viele Bürger ruhiger schlafen. Die Spezialdemokraten wollen damit ja in der Südstadt weiter machen, bei der D Linie, das kostet zwar viel Geld, aber die Lebenqualität wird viel besser und die diskusionen über Tunnel oder nicht könnte man sich ja dann sparren man stell sich mal vor eine Stapatzenbahn fährt von der Marienstraße zum Bismarkbahnhof und das noch Oberirdisch, wieviele Bürger sich da belästigt fühlen würden.
    Ich weis nur wie laut es früher Lutherstraße Ecke Schlägerstraße war, heute hört man da nichts mehr von Strapatzenbahnen. Die Autos sind auch über die jahre viel leiser geworden, außer man muß diese hochtouriger fahren, kostet ja nur etws mehr sprit, für mich unerheblich ich fahre ja mit Gas oder Strom, der ja zum glück aus der Steckdose kommt.
  • @ ich abc – 25.05.10
    Ja, sicher. Hier Hasstyraden auf Rot-Grün äussern, aber noch nicht mal deutsch können. Was ist denn z. B. ein "Vernatiker", bitte? Und mit welchem Lager sympathisieren Sie denn? Etwa mit Schwarz-Gelb? Da müssen ja gerade Sie von "in den Ruin treiben" sprechen!
  • sascha leser – 25.05.10
    Wenn Du eine andere Arbeit für mich hast oder den Lohn bezahlst, finde ich es okay.
  • rot grüne Versager ich – 25.05.10
    Die rot grünen Versager werden Hannover noch total in den Ruin treiben.
    Wir wollen uns nicht länger vor diesen verblendeten Vernatikern auf der Nase herumtanzen lassen.
    Wenn das so weiter geht verbieten sie uns auch bald das Atmen.
    Wir sind das Volk, das hat auch schon die DDR zu fall gebracht.
    Jagen wir die Filzläuse aus dem Rathaus.
    Weil als aller ersten denn dieser Mann ist kein Bürgermeister sondern ein Bügerschreck!
  • Lärmpegel durch Stadtbahnen und anderes Gleisgtier Hartzer – 25.05.10
    Zum einen, kann ich durchaus bestätigen, dass die Straßenbahnen an der Herrenhäuserstraße nicht gerade leise sind beim vorbeifahren, wenn das Fenster geöffnet ist. Aber bei geschlossenem Fenster merkt man nur noch das Rumpeln.
    Ich habe jahrelang an der DB Strecke Richtung Celle/Hamburg gewohnt (Ledeburg/Burg), die zwar mir Schallschutz versehen war, aber da ich unterm Dach wohnte lag ich über dieser tollen Mauer und dementsprechend war es auch mir nicht möglich nachts mit geöffnetem Fenster zu schlafen. Allerdings finde ich das halb so schlimm, denn, wie hier ja auch schon mehrfach bestätigt: Eine Stadt ist kein Dorf und macht Lärm, und wenn man an einer Hauptstraße wohnt, hat man nunmal mehr Lärm, ganz einfach, so polemisch das auch klingen mag.
    Zurück zur DB-Strecke: Dagegen sind dei Stadtbahnen ein Witz, wenn tonnenschwere Güterzüge des nachts das Gleisbett und ihr Haus erschüttern, dass die Tassen aus dem Schrank fallen. Aber wie sagt der Berliner? : Man jewöhnt sick in allem, wa. Und so verhält es sich auch mit dem allgemeinen Stadtlärm. Wer es ruhig haben will muss aufs Dorf raus, und wenn er Pech hat fährt Bauer Meier früh morgens mit dem Schlüter auf'n Acker und das macht auch krach ( oder man denke an besagtes Federvieh, welches den Schnabel nicht halten kann). Kurzum: Lärmpegelreduzierungen sind zwar gut und in jedem Fall unterstützenswert, dennoch wird man im Endeffekt den Lärmpegel nicht völlig herabsetzen können, oder beschwert man sich demnächst weil man zufällig seit 40 Jahren neben einer Feuerwehrwache wohnt?^^
  • hä?? Jein – 25.05.10
    Hallo ?? Ihr wohnt in einer Großstadt? Da ist dieser Lärm doch normal? Zumal die Bahnen nicht erst seit wenigen Jahren fahren und man weiß dass sie lärm machen.

    Also wenn es tatsächlich ein Limit für Bahnen geben sollte, sollte auch jemand dafür sorgen, dass die ganzen Irren, die immer nachts draußen rumbrüllen, endlich aufhören - von denen werde ich nämlich am ehesten wach.

    Ja richtig, in Hannover gibts anscheindend viele Leute die Nachts draußen rum schreien, muss am Alkohol oder den Medikamenten liegen
  • Meine Meinung: Dagegen! Florian – 25.05.10
    Ich finde, dass es nicht Gerade sinnvoll ist, das die Bahnen langsamer fahren. Den eh schon selten puenktlich eingehaltenen Fahrplan koennte man dann gleich abschaffen, und der Laerm wuerde nur geringfuegig verringert werden und wuerde sich bei langsamen Tempo laenger hinziehen, da die Stadtbahn ja langsamer faehrt. Das waere zwar nur ein kleiner Punkt, aber, wie ich finde, durchaus Kritikwuerdig. Und wenn man morgens mit der Bahn zur Arbeit oder zur Schule faehrt, wuerden sich die verspaeteten Erscheinungen erheblich vermehren. Und die Personen, die in der Naehe der Bahnlinien wohnen, sind keineswegs gezwungen, dort zu wohnen.
  • So ein Quatsch! abc – 25.05.10
    Den Stadtbahnen ein Tempolimit aufzuerlegen wäre absolut unsinnig! Man sollte eher noch in die andere Richtung gehen und den besonderen Bahnkörper zumindest teilweise zu einem unabhängigen Bahnkörper ausbauen. Gerade an der Nienburger/ Herrenhäuser Str. wäre dies leicht ausführbar. Dort könnten die Bahnen noch schneller (70 km/h) und weniger störungsanfällig betrieben werden!
  • Keine Ahnung! aheu – 25.05.10
    Die Gleise werden geschmiert? Denn sollte mal ein Verantwortlicher Schmierer mal zum Schwarzen Bären kommen! Gefühlt alle 4 Minuten kommt hier ne Bahn direkt unter meinem Schlafzimmer vorbei! Den Pegel erreicht niemals ein PKW oder sogar LKW! Von Schmierung habe ich hier in den letzten 2 Jahren nichts bemerkt! Allerdings hilft hier auch leider kein langsames fahren! Der Silberpfeil müsste hier her!
  • @ gauloise Carsten – 25.05.10
    Wieso? Der Ton von Rubber Duck ist zwar polemisch und nicht gerade 'politisch korrekt', aber im Kern durchaus konstruktiv.

    Peinlichkeiten wie diese, blinder Aktionismus in Sachen Umwelt und Lärm, jahrelange Debatten um das 'richtige' Stadtbahnsystem, während andere Städte ihren ÖPNV munter weiter ausbauen... das alles sind die Folgen eines jahrelangen Polit-Monopolismus. Mittlerweile sitzen lärmempfindliche Altgenossen und ideologisch verblendete Grüne auch in den tiefsten Ritzen der Verwaltung und z.T. sogar der Gerichtsbarkeit, so dass sich der Filz auch bei einem Umschwung im Stadtrat noch Jahrzehnte halten dürfte. Es wird also höchste Zeit für einen Schuss vor den Bug, damit Rot-Grün merkt, dass wir uns nicht in der DDR befinden.

  • Noch langsamer? MM – 25.05.10
    Also um von meiner Wohung in Garbsen zur Arbeit in Hannover zu kommen, benutze ich wenn es irgendwie geht das Fahrrad. Mit der Üstra dauert es aufgrund Umsteigen und Wratezeiten länger als mit dem Fahrrad. Wenn die Üstra jetzt auch nich langsamer fahren sollte, kann ich eigtentlich auch gleich zu Fuß gehen. Auto wäre ntürlich sowieso schneller, aber das kann bzw. will ich mir zur Zeit nicht leisten... Es kann wohl kaum der Sinn des öffentlichene Nahverkehrs sein, die Leute ins Auto zu zwingen, oder? Wen die Bahn zu laut ist, der sollte vielleicht nicht in eine Großstadt zeihen?
  • rot-grüner Filz Grimmaldi – 25.05.10
    Die Üstra gehört zum rot-grünen Filz in der Stadt, also zum Herrschaftsgeflecht aus Rat, Verwaltung und öffentlichen Betrieben (und der HAZ).

    Für diese Mächtigen gibt es natürlich keine Einschränkungen und der Lärm der Stadtbahnen ist kein Problem, die Machthhaber leiden ja nicht selbst. Das war schon in der DDR so und ist in Hannover nicht anders.
  • Hypochonder-Dichte prof.kohlenbrenner – 25.05.10
    Es gibt in Hannover mittlerweile eine ganze Kette an nicht zu Ende gedachten bzw. dilettantischen Entscheidungen, die letztlich Produkte einer ideologisch verklemmten Verkehrspolitik sind.
    Tempo 40 an Ausfallstraßen ist nur ein weiteres Glied in dieser Kette an Peinlichkeiten. Eine intelligente Ampelschaltung (z.B. Induktoren oder Grüne Welle) könnte allen Verkehrssystemen gerecht werden und auf einfache Art den "Lärmpegel" ein wenig reduzieren.
    Eine Großstadt verursacht nun mal an bestimmten Punkten Lärm. Jeder hat die freie Wahl des Wohnortes und sollte bei extremer "Lärm"-Sensibilität davon Gebrauch machen. Die Hypochonder-Dichte an Ausfallstraßen ist eigenartiger Weise immer besonders hoch. Das hier mal wieder eine Minderheiten-Klientel überproportional "bedient" wird, ist einfach nur eine Zumutung und muss bei den nächsten Wahlen Berücksichtigung finden.
    Zum wiederholten Male: Es geht nicht um die Notwendigkeit von Umweltschutz oder angemessene Verbesserung der Lebensqualität - es geht im H um das WIE.
  • gleiches Recht für alle Pedro – 25.05.10
    darum geht es gar nicht. Wenn es eine Geschwindigkeitsbeschränkung an den Einfallstraßen aus Lärmgründen für Autos gibt muß dieser auch für andere Verkehrsmittel gelten die Lärm verursachen.
  • Das Problem LJA – 25.05.10
    sind nach wie vor die unrealistischen Lärmschutzerwartungen einiger Einwohner Hannovers, die von bestimmten Politikern auch noch aus ideologischen Gründen angeheizt werden.
    Um es noch einmal deutlich zu sagen: Ja, eine Stadt verursacht Lärm. Tagsüber wie auch nachts, ganz besonders durch Verkehrsmittel. Wer damit Probleme hat, der sollte sich zumindest schon mal eine Wohnung abseits der Hauptstrassen suchen oder sich damit abfinden, generell weniger zentral zu wohnen.
    Den Lärm abschaffen zu wollen ist eine Illusion, denn damit würde man die Stadt als solche abschaffen. In Hannover arbeitet man kräftig daran.
  • sascha Sascha – 24.05.10
    die üstra wird immer teurer also kann die auch leiser werden!!!
    ich wohne auch an der bahn in ricklingen und mir ist das zu laut nachts!!
    am besten die bahn färt nachts nicht meer!!!
    selbst schuld wenn einer nachts arbeiten geht!!!
  • ey ne m.akhdar – 24.05.10
    ihr dullen ihr seid auf die üstra angewiesen und sagt sowas stellt euch mal vor die üstra gibt es garnicht und autos auch nicht und was dann dann ist das geheule wieder groß sogar bei unfallen die passieren da haben die leute pech.
  • An der Podbi Thomas – 24.05.10
    Ab Pelikan bis in den Tunnel bitte auch Geschwindigkeitsbeschränkung. Die Bahn ist dort nachts erheblich lauter als jedes Auto
  • @ gauloise Rubber Duck – 24.05.10
    Dieser Kommentar wurde von der HAZ.de-Redaktion gelöscht. Bitte beachten Sie unsere Nutzungsbedingungen: www.haz.de/nutzungsbedingungen.
  • Und DA – 24.05.10
    dann möchte man noch eine oberirdische D-Linie, die quitschend durch die Innenstadt fährt... Na herzlichen Glückwunsch...
    Vor allem die 90 Grad-Kurve am Ernst-August-Platz und womöglich am Raschplatz...

    Das alles kann mit dem D-Tunnel vermieden werden!
  • Lärm H. Baldauf – 24.05.10
    Die Üstra Bahnen erzeugen zum Teil starken Lärm. Nur ein Beispiel: Falkenstraße und weiter zur Davenstdter Str.hinaus. Der Lärm ist lauter als die PKW - Geräusche.
    Oder die Bahn DB - Bahnen, S-Bahnen im Bereich Misburg / Anderten....sind nachts von den Anwohnern als Lärm zu empfinden, dort gibt es keinen Lärmschutz. etc.,etc.
    Die Rot * Grünen im H. Rathaus hauen blindwütig auf die KFZ - Nutzer ein. Lasst es Euch doch nicht mehr so einfach gefallen !!!!
    Die führen sonst noch Schritttempo ein. Warte nur ein ...! Und aus.
  • @gummi ente gauloise – 24.05.10
    Mäßigen Sie mal Ihren Ton und behalten Sie bitte Ihre Polemik für sich.
    Oder halten Sie etwa Ihren Kommentar für sonderlich konstruktiv???
  • @gummi ente gauloise – 24.05.10
    Bitte mäßigen Sie mal Ihren Ton und behalten Ihre Polemik für sich.
    Oder halten Sie Ihren Kommentar für sonderlich konstruktiv???
  • Egestorffstraße gauloise – 24.05.10
    Kann nur bestätigen, daß die alten Grünen, die einzig durch Linden fahren können, in den Bereichen der Kurven erhebliche Lärmbelästigungen verursachen. Dies ist tagsüber nicht so auffällig (wir lieben sogar unsere Bahn :-) Aber nachts ist das mehr als störend. Und außerdem kommt es auch öfters zu gefährlichen Situationen, wenn jemand mit dem Auto ausparken will, aber die Bahn aufgrund der Kurve nicht sehen kann.
    Eine erhebliche Reduzierung der Geschwindigkeit würde in diesen Bereichen also auch gleichzeitig für mehr Sicherheit sorgen.
  • Ideologische Verblendung Rubber Duck – 24.05.10
    Die Einäugigkeit des Stadtrates ist ideologisch bedingt. Und gegen Ideologische Verblendung helfen keine sachlichen Argumente. Da hilft nur eins: jagt die rot-grünen Spinner aus dem Rathaus.
  • neutral aus Hannover – 24.05.10
    Die Üstra gehört auch mit zur Stadt und emmitiert Lärm und Vibrationen. Darum muss sich genauso gekümmert werden wie um den Verkehr und die Zugtrassen die durch Hannover Hannover führen.

    Ich habe auf der Hofseite der Podbie gewohnt und die Vibrationen und der Lärm war erheblich.

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