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Ultra-Gruppe Brigade Nord will keinen „Krieg“

Stellungnahme Ultra-Gruppe Brigade Nord will keinen „Krieg“

Die Ultra-Gruppe Brigade Nord will in Zukunft publikumswirksame Aktivitäten einstellen. Das gab die Gruppe in einer Stellungnahme bekannt. Grund dafür sei, dass eines der Banner abhanden gekommen ist. Es befinde sich „in den Händen des größten Rivalen“.

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Die 96-Ultra-Gruppe Brigade Nord will nach eigenen Angaben alle publikumswirksamen Aktivitäten einstellen. 

Quelle: Symbolbild (Archiv)

Hannover. Die 96-Ultra-Gruppe Brigade Nord will nach eigenen Angaben alle publikumswirksamen Aktivitäten einstellen. Grund dafür sei, dass eines der Banner der Ultra-Gruppe, das zuvor bei Heimspielen in der 96-Arena gut sichtbar im Unterrang der Nordkurve hing, abhanden gekommen ist. Es befinde sich „in den Händen des größten Rivalen“, heißt es in einer Mitteilung der Gruppe, die auf der Internetseite faszination-fankurve.de veröffentlicht wurde. Der größte Rivale - damit ist natürlich die Anhängerschaft von Eintracht Braunschweig gemeint.

In der Stellungnahme der Brigade ist allerdings nicht von Diebstahl oder Raub die Rede, sondern von „Fehlern, die bei uns selbst zu suchen“ seien. Bemerkenswert ist der Wortlaut zum Rückzug. Dort ist von sich verändernden Verhältnissen die Rede. „Unser Schwerpunkt lag immer im Stadion. Wir wollten nie diejenigen sein, die einen Krieg auf dem Rücken von Ultra (-kultur; d. Red) führen. Wir müssen jedoch erkennen: Krieg gehört mittlerweile überall dazu und wird mit allen Mitteln geführt. Diese Mittel und Orte (!) lehnen wir ab.“ Aus diesem Grund wolle man nicht mehr als Gruppe aktiv werden. Die Brigade Nord war einst die zweitgrößte Ultra-Gruppe in der Arena. Zuletzt war der Kreis der aktiven Mitglieder der Gruppe jedoch merklich geschrumpft.

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