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Neues Leben an der Leine

Stadtentwicklung Neues Leben an der Leine

Der Leine ganz nah können die Hannoveraner nach dem Umbau des Hohen Ufers sein. Mehrere Terrassen und eine Allee mit kastenförmig beschnittenen Platanen will die Stadt anlegen. Ende 2017 soll alles fertig sein. Der Marstall bekommt neues Pflaster und einen Brunnen mit Nebeldüsen.

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Grau und ein bisschen verwahrlost  - so sah das Hohe Ufer bisher aus. Das wird sich ändern.Schaarschmidt

Quelle: Tim Schaarschmidt

Hannover. Hannovers historisch prominentester Ort wird in eineinhalb Jahren nicht wiederzuerkennen sein. Das gesamte Hohe Ufer am Rande der Altstadt, bisher ein eher düsterer Ort, wird für Millionensummen umgestaltet. Der erste Bauabschnitt zwischen Martin-Neuffer-Brücke und Historischem Museum ist bereits in vollem Gange. Zwei Promenaden sollen entstehen, zum einen auf der Ufermauer, zum anderen auf dem unteren Mauerabschnitt, nahe am Fluss. Zu sehen sind bereits die Aussparungen in der Ufermauer für das künftige Kellerrestaurant.

Der zweite Bauaubschnitt umfasst das restliche Stück des Hohen Ufers Richtung Norden bis zur Goethestraße. Auch in diesem Bereich soll eine Flaniermeile auf der Mauer entstehen, gesäumt von Platanen mit kastenförmig geschnittenen Kronen.  "Wir machen das Flussufer wieder erlebbar", sagt Baudezernent Uwe Bodemann.

Mehrere neue Gebäude entstehen zugleich am Hohen Ufer. Die Firma Helma zieht zwei Wohnhäuser neben dem Historischen Museum hoch. Sie sollen im Herbst fertig sein. Die Firma Hochtief baut im Auftrag der städtischen Immobilienfirma GBH ein Wohnhaus auf dem Marstall, direkt am Hohen Ufer. Dort entstehen 25 Wohnungen zwischen 80 und 120 Qudratmetern zu einem Mietpreis oberhalb von 11 Euro. Gleich nebenan lässt die Üstra ihren Hauptsitz komplett sanieren.

Auf dem Marstall beginnen demnächst die Bauarbeiten für ein weiteres Gebäude. Die Strabag errichtet an der Ostseite des Marstalls ein Wohn- und Geschäftshaus. Ins Erdgeschoss zieht unter anderem ein asiatisches Restaurant, zwei weitere Geschosse sind für Büros reserviert. Sechs Wohungen zwischen 80 und 120 Quadratmetern hat die Strabag vorgesehen. Mitte 2017 soll alles fertig sein.

Der Marstall soll künftig ein üppig bepflanzter Platz mit Kopfsteinpflaster sein, und nicht mehr nur eine Stellfläche für Autos. Mehr als vier Millionen Euro lässt sich die Stadt die Neugestaltung kosten. Ästhetischer Höhepunkt soll ein Wasserspiel im Osten des Platzes sein. Nebeldüsen verbreiten einen Wasserdunst, der nachts angestrahlt wird. Von ursprünglich 300 Parkplätzen bleiben am Ende 100 übrig.

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