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Aus der Stadt Umgestaltung am Hohen Ufer beginnt per Kettensäge
Hannover Aus der Stadt Umgestaltung am Hohen Ufer beginnt per Kettensäge
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00:15 28.02.2013
Von Andreas Schinkel
Am hohen Ufer werden zur Vorbereitung der archäologischen Grabungen an der Leinemauer sieben Bäume gefällt.  Quelle: Thomas
Hannover

Eine Promenade soll zum Schlendern entlang der Altstadt einladen und in das verlassene Schulgebäude zieht die VHS ein, die jahrelang in einem Haus mit baufälliger Fassade am Theodor-Lessing-Platz ausharren musste. Auch entstehen auf dem ehemaligen Pausenhof der Schule zwei neue Häuser für Wohnungen und Geschäfte. Gestern begann die Stadt mit den Vorbereitungen und ließ sieben Bäume am Hohen Ufer fällen. 2014, so versichert die Stadt, werde man dort wieder Bäume nachpflanzen.

Im Bereich Roßmühle/Am Hohen Ufer werden sieben Bäume gefällt - zur Vorbereitung der archäologischen Grabungen an der Leinemauer.

Bevor die Bagger mit groben Schaufeln ans Werk gehen, ist zunächst Feinarbeit gefragt. Das Areal soll archäologisch untersucht werden, denn man rechnet mit Funden, die bis weit ins Mittelalter datieren. Auch geht die Stadt davon aus, auf Teile alter Befestigungsanlagen zu stoßen. „Im Vorfeld der Baumaßnahme muss eine fachgerechte Ausgrabung der Denkmale erfolgen“, sagt Stadtsprecher Dennis Dix. Die Umgestaltung geht auf den Ideenwettbewerb City 2020 zurück.

Nicht nur in diesem Teil des Flusses suchen Archäologen jetzt nach verborgenen Schätzen. Ein paar Meter weiter südlich auf der anderen Seite des Flusses wird noch in diesem Jahr die historische Leinemauer abgetragen und Stein für Stein wieder errichtet. Hinter der Flussmauer befinden sich zugeschüttete Keller, die noch aus der Zeit stammen, als sich der Fluss teilte und die sogenannte Leineinsel bildete. Tief im Erdreich vermutet die Stadt ebenfalls Relikte aus dem Hochmittelalter. Werden die Bauarbeiter fündig, sollen die Funde ausgestellt werden.asl

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