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Aus der Stadt Unansehnliche Baucontainer auf dem Opernplatz
Hannover Aus der Stadt Unansehnliche Baucontainer auf dem Opernplatz
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21:06 14.08.2011
Von Mathias Klein
Die Container auf dem Opernplatz sollen heute noch um eine Etage aufgestockt werden. Quelle: Rainer Surrey
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Hannover

„Es gibt aus unseren Beständen kurzfristig Räume zu mieten“, sagte Beckmann. Die Büroräume befänden sich etwa hundert Meter von dem umstrittenen Containerstandort auf dem Opernplatz entfernt.

Beckmann bezeichnete den Standort der derzeit acht Baucontainer als sehr unglücklich. „Es wäre sinnvoll, sich etwas anderes einfallen zu lassen“, sagte er. Aber es sei offenbar einfacher, die Container aufzustellen, als „mit ein bisschen Phantasie“ nach anderen Lösungen zu suchen. Am heutigen Montag soll das Containerdorf mit vier weiteren Elementen auf dann drei Etagen aufgestockt werden. Die so geschaffenen Räumlichkeiten sollen für Planungen und Besprechungen im Zusammenhang mit dem Umbau des Kröpcke-Centers dienen. Die Container bleiben nach den bisherigen Plänen bis Ende 2013 stehen.

Die Unterbringung von Büro- und Besprechungsräumen im Umfeld der Baustelle sei vom Bauherrn geprüft worden, teilte dessen Sprecherin Sigrid Auberg mit. Da keine geeigneten Räume gefunden worden seien, habe man sich mit der Stadt auf die Aufstellung von Baucontainern auf dem Opernplatz geeinigt. Die Stadt hat die Standortwahl verteidigt. „Es sind mehrere Ideen durchgespielt worden“, sagte Sprecher Dennis Dix. Die untere Denkmalschutzbehörde habe dem Standort neben dem denkmalgeschützten Opernhaus zugestimmt. Es handele sich um eine zeitlich begrenzte Lösung, und außerdem würden die Container nach dem kompletten Aufbau verkleidet. In den vergangenen Tagen hatte es von mehreren Seiten heftige Kritik an den Containern auf dem gerade sanierten Opernplatz gegeben. Kaufleute und Politiker von CDU und FDP empfinden das Aufstellen auf dem schönsten Platz der Stadt als völlig deplatziert.

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