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Unansehnliche Baucontainer auf dem Opernplatz

Streit um Provisorien Unansehnliche Baucontainer auf dem Opernplatz

Im Streit um die unansehnlichen Baucontainer auf dem Opernplatz hat der Vorsitzende vom Verein Haus- und Grundeigentum, Rainer Beckmann, dem Eigentümer des Kröpcke-Centers Büroräume für Baubesprechungen angeboten.

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Die Container auf dem Opernplatz sollen heute noch um eine Etage aufgestockt werden.

Quelle: Rainer Surrey

Hannover. „Es gibt aus unseren Beständen kurzfristig Räume zu mieten“, sagte Beckmann. Die Büroräume befänden sich etwa hundert Meter von dem umstrittenen Containerstandort auf dem Opernplatz entfernt.

Beckmann bezeichnete den Standort der derzeit acht Baucontainer als sehr unglücklich. „Es wäre sinnvoll, sich etwas anderes einfallen zu lassen“, sagte er. Aber es sei offenbar einfacher, die Container aufzustellen, als „mit ein bisschen Phantasie“ nach anderen Lösungen zu suchen. Am heutigen Montag soll das Containerdorf mit vier weiteren Elementen auf dann drei Etagen aufgestockt werden. Die so geschaffenen Räumlichkeiten sollen für Planungen und Besprechungen im Zusammenhang mit dem Umbau des Kröpcke-Centers dienen. Die Container bleiben nach den bisherigen Plänen bis Ende 2013 stehen.

Die Unterbringung von Büro- und Besprechungsräumen im Umfeld der Baustelle sei vom Bauherrn geprüft worden, teilte dessen Sprecherin Sigrid Auberg mit. Da keine geeigneten Räume gefunden worden seien, habe man sich mit der Stadt auf die Aufstellung von Baucontainern auf dem Opernplatz geeinigt. Die Stadt hat die Standortwahl verteidigt. „Es sind mehrere Ideen durchgespielt worden“, sagte Sprecher Dennis Dix. Die untere Denkmalschutzbehörde habe dem Standort neben dem denkmalgeschützten Opernhaus zugestimmt. Es handele sich um eine zeitlich begrenzte Lösung, und außerdem würden die Container nach dem kompletten Aufbau verkleidet. In den vergangenen Tagen hatte es von mehreren Seiten heftige Kritik an den Containern auf dem gerade sanierten Opernplatz gegeben. Kaufleute und Politiker von CDU und FDP empfinden das Aufstellen auf dem schönsten Platz der Stadt als völlig deplatziert.

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Baucontainer
Acht Baucontainer sind bereits aufgestellt, vier weitere bilden ab Montag die dritte Etage. Noch bis 2013 sollen sie auf dem Opernplatz stehen bleiben.

Am Mittwoch waren mit Genehmigung der Stadt die ersten acht Baucontainer für die mit dem Umbau des Kröpcke-Centers beschäftigten Bauarbeiter aufgestellt worden. Kaufleute und Hannovers Tourismuschef Hans Nolte hatten das kritisiert. Die Container sollen bis Ende 2013 dort stehen bleiben.

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