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Aus der Stadt Soll die Üstra 24 neue Bahnen kaufen?
Hannover Aus der Stadt Soll die Üstra 24 neue Bahnen kaufen?
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00:17 23.01.2017
Von Bernd Haase
Extrarunden für die alten Bahnen oder gleich neue kaufen? Quelle: Körner (ArchiV)
Hannover

Üstra und Region können sich weiterhin nicht über 24 zusätzliche Stadtbahnen einigen. Eine Entscheidung darüber, ob neue gekauft werden oder zwei Dutzend der eigentlich zur Ausmusterung anstehenden grünen Stadtbahnwagen doch noch länger im Dienst bleiben, wurde im Verkehrsausschuss der Regionsversammlung vertagt. Stattdessen legte die für den Nahverkehr zuständige Regionsverwaltung ihre Sicht der Dinge im nichtöffentlichen Teil der Sitzung in einer schriftlichen Information dar, die der HAZ vorliegt.

Am Freitag wurde die neue Stadtbahn TW 3000 am Betriebshof an der Glocksee vorgestellt.

An dem Fall kauen Region und Üstra seit Monaten herum. Dass bis 2021 die Fahrzeuge wegen steigender Fahrgastzahlen und neuer Strecken gebraucht werden, ist unstrittig. Die Üstra plädiert für den Neukauf von Stadtbahnen des Typs TW 3500. Die Bezeichnung stieß zunächst auf Verwirrung (manche glaubten an einen Druckfehler), ist aber korrekt: „Der Auftrag muss neu ausgeschrieben und in einem Wettbewerb vergeben werden“, erläutert die Region. Das Modell würde dem jüngsten Stadtbahnwagen der Üstra, dem TW 3000 zwar annähernd gleichen, aber eben nicht in allen Details.

Politik darf nicht lange warten

Die Üstra begründet ihre Haltung mit den Kosten für die notwendige Restaurierung grüner Bahnen sowie damit, dass die Veteranen vor allem in Sachen Barrierefreiheit nicht modernen Anforderungen genügen. Das sehen auch Behindertenverbände so.

Die Region wiederum verweist auf Risiken. So sei unklar, zu welchem Preis ein TW 3500 zu haben sein werde. Außerdem könne dieser wegen eines fehlenden Hochbahnsteiges am Bahnhof Nordstadt sowie wegen der fälligen Sanierung von 30 Hochbahnsteigen im Stadtgebiet nicht überall eingesetzt werden.

Die Behörde tendiert deshalb deutlich dazu, den grünen Bahnen (Typ TW 6000) noch eine Zusatzschicht zu gewähren - zumal sich das nächste kostenintensive Beschaffungsprogramm schon am Horizont abzeichnet. Von 2027 an erreichen die Silberpfeile (Typ TW 2000) nach und nach das Ende ihrer auf 30 Jahre angesetzten Lebensdauer und müssen dann ausgetauscht werden. Das nächste Modell hieße TW 4000.

Mit der Entscheidung darf die Politik nicht mehr lange warten. Erstens muss auch der Üstra-Aufsichtsrat noch befinden, zweitens laufen im Frühjahr Fristen für Förderanträge zur Finanzierung ab. Ohne Zuschüsse vom Land ist ein Neukauf nicht zu bewerkstelligen.

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