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Uni Hannover und TU Braunschweig kooperieren

Gemeinsame Forschung Uni Hannover und TU Braunschweig kooperieren

Die Universitäten von Hannover und Braunschweig wollen in den Forschungsfeldern Lebenswissenschaften, Mobilität und Metrologie künftig eng zusammenarbeiten. Dies sei eine große Chance für die Wissenschaftsregion und für Niedersachsen, sagte Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajic am Montag in Hannover.

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Hannover. Die Leibniz-Universität Hannover und die Technische Universität Braunschweig haben einen Kooperationsvertrag für eine Wissenschaftsallianz unterzeichnet. Damit soll nach dem Aus der Niedersächsischen Technischen Hochschule (NTH) die Zusammenarbeit der beiden Hochschulen auf neue Füße gestellt werden.

Die NTH, mit der die Stärken der Technischen Hochschulen in Braunschweig und Clausthal sowie der Leibniz-Universität gebündelt werden sollten, wurde von der Landesregierung als zu starres Konstrukt angesehen. Entsprechend offen ist die nun beschlossene Wissenschaftsallianz als punktuelle Zusammenarbeit ausgelegt. Zunächst in den Bereichen Mobilitätsforschung (Mobilise), Quantenmetrologie (Wissenschaft vom präzisen Messen) und hochmoderner Medizin (Smart BioTecs) wollen die Universitäten ihre Arbeit, Geldeinwerbung und Personalpolitik abstimmen. „Der Plan ist von den Wissenschaftlern in den jeweiligen Bereichen entwickelt worden“, sagt Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajic (Grüne). Dieser Ansatz, die Zusammenarbeit sich von unten entwickeln zu lassen anstatt sie von oben aufzusetzen, habe sich sehr bewährt, meint Volker Epping, Präsident der Leibniz-Universität. „Wir packen nicht zwangsweise Leute rein, sondern sie sollen freiwillig mitmachen.“ Zusammenarbeit mit externen Institutionen wie der Medizinischen Hochschule Hannover sind möglich.

Er sei am Anfang sehr skeptisch gewesen, was diese lockere Zusammenarbeit angehe, räumte Jürgen Hesselbach ein, der Präsident der TU Braunschweig. Er hatte sich lange für eine Reform statt Abschaffung der NTH eingesetzt. Aber der Kooperationswille der Fachebene habe ihn positiv überrascht. Gleichwohl sei die Wissenschaftsallianz „ganz bestimmt kein perfektes Konstrukt“, sagte Hesselbach. Man müsse das eher als „ein Experiment“ sehen. Das Land stützt die neue Kooperation mit 27 Millionen Euro bis 2020. Die TU Clausthal, die in der NTH mit dabei war, spielt in der Allianz keine Rolle und soll ein eigenes Förderungsprogramm bekommen.

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