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Uni baut neues Wohnheim für 128 Studenten

Studieren in Hannover Uni baut neues Wohnheim für 128 Studenten

In der Nordstadt haben das Studentenwerk und die Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung gestern den formellen Baustart für ein neues Unterkunftsgebäude gefeiert. Zum Teil sind dafür veraltete Gebäude abgerissen worden, zum Teil wurde entkernt. Insgesamt entstehen 128 Plätze.

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Gut für den Stadtteil, die Studenten und die Uni (v. li.): Uni-Präsident Volker Epping und Bezirksbürgermeisterin Edeltraud-Inge Geschke, Sozialdezernent Erwin Jordan und Prof. Burkhard Huch von der Bahlsen-Stiftung sowie Studentenwerkschef Eberhard Hoffmann (rechts).

Quelle: Jan-Philipp Eberstein

Hannover. Das Projekt in der Wilhelm-Busch-Straße, das sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Hauptgebäude der Universität, wäre nicht möglich gewesen ohne einen Zuschuss der hannoverschen Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung in Höhe von 2,3 Millionen Euro. Stiftungsvorstand Prof. Burkhard Huch berichtete gut gelaunt, es sei ihm ein Anliegen gewesen, sich nach Baufinanzierung von Kindertagesstätten und Pflegeheimen nun auch für die „Generation dazwischen“ zu engagieren: für Studenten. Zur Belohnung wird das Wohnheim Klaus-Bahlsen-Haus heißen. Insgesamt werden Um- und Neubau rund 6 Millionen Euro kosten. 720 000 Euro gibt die Region aus ihrem eigens aufgelegten Förderprogramm. Sozialdezernent Erwin Jordan bemängelte, dass es „in Stadt und Umland gebe es einen enormen Verdrängungswettbewerb für bezahlbaren Wohnraum“ gebe. Er hoffe, dass das vergrößerte Wohnheim helfe, „Druck vom Kessel zu nehmen“, indem man die Studenten als Konkurrenten vom Wohnungsmarkt nehme.

„Wir haben einen Riesenbedarf an studentischem Wohnraum“, bestätigte Uni-Präsident Prof. Volker Epping. Deshalb begrüße er das Neubau- und Modernisierungsprojekt des Studentenwohnheims, das sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Hauptgebäude der Leibniz-Universität befindet. Nicht nur deutsche Studierenden sollen künftig davon profitieren. Ebenso solle es als Unterkunft für Austauschstudierende dienen, erklärte Epping und freute sich, so den internationalen Austausch der Universität fördern zu können. Der Nachweis über Unterbringungsmöglichkeiten ausländischer Studierender sei eine Voraussetzung für die Vertragsschließung mit Partnerhochschulen.

Bezirksbürgermeisterin Edeltraut Geschke hofft, dass Hannover als Studienort attraktiver werde. Immerhin seien im vergangenen Jahr bereits am Georgengarten Neubauten mit Platz für 80 Studierende entstanden. Auch ein privates Wohnheim am Güterbahnhof hat jüngst eröffnet, ein weiteres ist am Kronsberg im Bau.

Von Carina Schmidt

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