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Tui richtet Krisenstab ein

Die Lage am Flughafen Hannover Tui richtet Krisenstab ein

Der Unruhen in der Türkei zeigen auch Auswirkungen auf den Flugverkehr ab Hannover: Mindestens zwei Flüge sind wegen des Putschversuchs gestrichen worden. Tui hat einen Krisenstab eingerichtet und bietet Reisenden gebührenfreie Umbuchungen und Stornierungen für alle Anreisen bis zum 17. Juli an. 

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Gestrichen: Der Flug nach Istanbul.

Quelle: Bismark

Gegen Mitternacht sollte am Flughafen Langenhagen eine Turkish-Airline-Maschine starten. Die Reisenden hatten auch schon eingecheckt, dann kam "cancelled". Deshalb mussten alle den Sicherheitsbereich wieder verlassen und ihr Gepäck holen. 

Aktuell ist eine Maschine gestrichen nach Istanbul, viele Passagiere wollten dennoch heute Morgen einchecken. Sie warteten am Vormittag am Turkish-Airline-Schalter auf mehr Informationen und eine Umbuchung. Es handelt sich vor allem um Türken, die nach Hause reisen wollen. Ob die Flieger heute Mittag starten, steht noch nicht fest.

Nach dem Putschversuch in der Türkei wurden Flüge am Flughafen Langenhagen gestrichen. 

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Aus Hannover kamen heute Morgen auch Leyla Yildirim und ihr Bruder Selfet. Sie hatten die Ereignisse in der Türkei während der gesamten Nacht im Fernsehen verfolgt - sich dann aber doch zum Flughafen aufgemacht. "Wir wollten wissen, wie es für uns weitergeht", sagt Leyla Yildirim. Nach dem Warten am Schalter steht fest: "Heute gar nicht mehr ", sagt die Hannoveranerin. Die Airline habe sie für morgen umgebucht. "Sicher aber", sagt sie, "ist das nicht. Aber was ist schon sicher?" Deshalb fahren die Geschwister nun erst einmal wieder nach Hannover.

TUI nimmt Stornierungen an

TUI bietet Gästen gebührenfreie Umbuchungen und Stornierungen für alle Anreisen bis 17. Juli an. Laut Informationen des Reiseveranstalters werden Urlauber gebeten, sich dafür an ihre Buchungsstelle zu wenden. Die TUI Reiseleiterorganisation berichtet, dass die Stimmung unter den Gästen ruhig und besonnen ist. Sollten Gäste den Wunsch haben, vorzeitig abzureisen, wird dies durch die TUI Reiseleitung organisiert. Die Situation wird weiter genau beobachtet. TUI steht in ständigem Kontakt mit den zuständigen Behörden und ihrer Reiseleiterorganisation vor Ort. Die Ausflugsprogramme für heute wurden vorsorglich abgesagt.

In den touristischen Regionen der Türkei am Mittelmeer ist die Situation aktuell ruhig. In seinem aktualisierten Sicherheitshinweis rät das Auswärtige Amt Reisenden in Istanbul und Ankara zu äußerster Vorsicht. 

Bismark/naw/dpa

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