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Aus der Stadt Jungpolitiker kritisieren Alkoholverbot der Üstra
Hannover Aus der Stadt Jungpolitiker kritisieren Alkoholverbot der Üstra
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08:38 31.12.2016
Von Bernd Haase
Der politische Nachwuchs von SPD und FDP kritisiert das Alkoholverbot in Bussen und Bahnen. Quelle: Archiv/Symbolbild
Hannover

Die niedersächsischen Jungsozialisten kritisieren die Alkoholverbote als „unsinnig und diskriminierend“. Es komme lediglich zu einem Verdrängungsprozess, weil nicht weniger getrunken werde, sondern stattdessen vor einer Bus- oder Bahnfahrt. „Wenn sich Fahrgäste gestört fühlen, weil nebenan ein Mensch ein Bier trinkt, ist das schlicht gesagt ihr eigenes Problem“, sagt der Landesvorsitzende Leonard Kuntscher. Er fordert statt Verboten mehr Prävention und den Einsatz von mehr Sicherheitskräften im Nahverkehr.

Ähnlich äußert sich der Kreisvorsitzende der Jungen Liberalen in Hannover, Björn-Christian Seela: „Volltrunkene dürfen weiter mitfahren, aber Fahrgäste, die nach Feierabend friedlich ein Bier trinken wollen, werden bestraft.“

Das Konsumverbot bei der Üstra ist beschlossene Sache. Bis auf Weiteres sollen bei Verstößen Ermahnungen ausgesprochen, aber keine Strafen verhängt werden.

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