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Aus der Stadt Zwei Flüchtlinge an Krätze erkrankt
Hannover Aus der Stadt Zwei Flüchtlinge an Krätze erkrankt
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00:17 22.01.2016
Anfang Dezember haben Flüchtlinge Hannovers größte Unterkunft in der Messehalle 27 bezogen. Diese Aufnahme entstand vor dem Einzug. Quelle: Katrin Kutter/Archiv
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„Das reicht aus, um eine Ansteckung zu verhindern, denn für die Übertragung bedarf es eines engen Hautkontakts“, sagt Regionssprecherin Carmen Pförtner. Das Gesundheitsamt der Region war informiert. Meldepflichtig ist Krätze (Skabies), sobald zwei Menschen betroffen sind. Zur Behandlung wird mehrmals eine Salbe aufgetragen, die nachts einwirkt, und dann abgeduscht wird.

„Krätze tritt in Flüchtlingsunterkünften nicht vermehrt auf, sondern kommt sonst auch vor, besonders, wenn wie in Altenheimen viele Menschen zusammenleben“, sagt Pförtner. In diesem Zusammenhang verweist Pförtner auf die Lungenkrankheit Tuberkulose, auf die Flüchtlinge in den Erstaufnahmeeinrichtungen untersucht und dann behandelt werden.

Trotz des starken Anstiegs der Flüchtlingszahlen im vergangenen Jahr ist die Zahl der Tuberkulose-Fälle nicht merklich gestiegen. Im Jahr 2014 hat die Region 66 Erkrankungen registriert. Für das vergangene Jahr zählte die Behörde bis Ende November 65 Tuberkulose-Kranke.

bil     

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