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Darum stehen 20 Planschbecken auf der Limmerstraße

Fössebad Darum stehen 20 Planschbecken auf der Limmerstraße

Mit einer Unterschriftenaktion am Sonnabend wollen Unterstützer den Neubau des Fössebads verhindern und für den Verbleib des Kellerklubs Béi Chéz Heinz sorgen. Unter dem Motto "So geht Linden baden" hatte man 20 Planschbecken auf der Limmerstraße aufgestellt.

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Christof Stein-Schneider, Gitarrist bei Fury In The Slaughterhouse, sammelt Stimmen für das Fössebad.

Quelle: Behrens

Linden-Nord. Christof Stein-Schneider trägt zum ersten Mal in seinem Leben eine Ordner-Binde um den Arm. "Das gehört dazu, wenn man so eine Aktion anmeldet", sagt er. "Ich bin heute Planschbecken-Pate." Der 55-jährige Musiker steht neben einem grünen Mini-Pool samt Sonnenschirm an der Limmerstraße und spricht unentweg Passanten an, die Schutz vor dem ungemütlichen Dauerregen suchen. Trotzdem ist die Unterschriftenliste des Fury-In-The-Slaughterhouse-Gitarristen ziemlich gut gefüllt. "Kein Freibad, kein Béi Chéz Heinz - so geht Linden baden" steht auf einem Flyer, den Stein-Schneider verteilt.

Unter dem Motto "Baden im Planschbecken ist doch keine Alternative!" findet an der Limmerstraße eine Aktion zum Erhalt des Fössebades und des Chez Heinz statt.

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Mit der Aktion wollen sich Stein-Schneider und 20 weitere Planschbecken-Ordner am Sonnabend Unterschriften für den Verbleib des Fössebads als Freibad und den Erhalt des dazugehörigen Béi Chéz Heinz einsetzen. 4000 Unterschriften sind schon vorher gesammelt worden. Wie viele am Sonnabend dazugekommen sind, weiß man noch nicht. "Klar, viele Menschen gehen einfach weiter, weil man ständig etwas unterschreiben soll", sagt Stein-Schneider. An Unterstützern mangelt es nicht - im Gegenteil: "Es kommen auch viele ältere Menschen, die sagen: 'Im Fössebad habe ich Schwimmen gelernt.'"

Die Initiatoren stört, dass sich die Stadt nicht um den Verbleib von Familienbad und Kellerklub zu kümmern scheint. Deren Plan sieht vor, dass das Fössebad neu gebaut werden soll. Die Liegewiesen samt Freibad müssten dann einer Wettkampfschwimmbahn weichen. "Dann bleibt für Familien nur noch das Volksbad in Limmer", sagt Stein-Schneider.

Für den Gitarristen ist auch das vom geplanten Neubau betroffene Béi Chéz Heinz eine Herzensangelegenheit: "Alle großen hannoverschen Bands haben in solchen Clubs angefangen."

Von Manuel Behrens

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