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Aus der Stadt Unwetter zieht über Hannover hinweg
Hannover Aus der Stadt Unwetter zieht über Hannover hinweg
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21:42 01.06.2016
Wolkenbruch: Starkregen ließ viele Hannoveraner am Mittwoch Schutz suchen. Quelle: Stratenschulte
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Hannover

Im Raum Hannover bescherte das Unwetter der Feuerwehr mehr als 100 Einsätze, rund 70 davon im Stadtgebiet. Die Berufsfeuerwehr forderte dafür insgesamt neun Ortsfeuerwehren an, die die hauptberuflichen Feuerwehrleute bei ihren Einsätzen unterstützten. Diese waren vor allem in den östlichen Stadtteilen gefordert. Dort waren hauptsächlich Keller vollgelaufen, die leergepumpt werden mussten. "Unter anderem waren wir in der Grundschule am Goetheplatz im Einsatz", sagte Feuerwehrsprecher Michael Hintz. 

Auch im Henriettenstift mussten die Einsatzkräfte größere Mengen Wasser abpumpen, das sich auf einem Flachdach des Krankenhauses angesammelt hatte und drohte, in das Gebäude zu laufen. Im Zooviertel sicherten die Feuerwehrleute einen Gehweg, der von den herabgefallenen Wassermassen unterspült worden war. Kurz darauf rückten die Einsatzkräfte nach Groß-Buchholz aus. Dort war im Groß-Buchholzer Kirchweg ein großer Ast von einem Baum abgebrochen, den die Feuerwehr zersägen und wegräumen musste. Verletzt wurde durch das Unwetter in Hannover niemand. Angaben zum Schaden gab es zunächst nicht.  

after the rain comes...more rain ☔️

Ein von andré (@egonprczybylsky) gepostetes Foto am


In Ronnenberg schlug ein Blitz in eine Bahnschranke ein und setzte diese außer Betrieb. Dort musste die Polizei anrücken, um den Weiterbetrieb der S-Bahn zu sichern. In der Langenhagener Kopernikusstraße wurde ein Keller Überschwemmt, der fünf Mehrfamilienhäuser miteinander verbindet sind. Das Gewölbe stand bis zum Einstieg im Erdgeschoss unter Wasser. Stephan Bommert, Sprecher der Stadtfeuerwehr Langenhagen, geht davon aus, dass das Leerpumpen der Räume den ganzen Abend in Anspruch nehmen werde. 

Am Mittwochnachmittag fegte starker Regen über Hannover. Hier gibt es die Bilder des Unwetters.

Auch für Mittwochabend hatte der Deutsche Wetterdienst weiter Unwetterwarnungen der Stufe 3 für Hannover und weite Teile Niedersachsen herausgegeben. Gefahr drohte örtlich vor zum Teil schweren Gewittern, heftigem Starkregen von bis zu 30 Liter pro Quadratmeter, Hagel und bis Sturmböen um bis zu 75 Kilometer pro Stunde.

Am Donnerstag soll sich die Wetterlage allerdings etwas entspannen: Ab dem Mittag soll es leichte Schauer bei Temperaturen um 22 Grad geben. Für den Abend sind leichte Gewitter vorausgesagt, die sich in der Nacht aber wieder auflösen sollen. Starkregen und heftiger Wind hatten schon am Dienstagabend für Überflutungen in Bremen und Niedersachsen gesorgt. Feuerwehr und Polizei mussten allein in der Region Hannover über 220 Mal ausrücken.

man/frs/jki/nea/lni

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