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Vandalen zerstören Üstra-Defibrillatoren

Kein Geld für Ersatz Vandalen zerstören Üstra-Defibrillatoren

Von den 46 Defibrilatoren der Üstra sind sechs nicht einsatzfähig - je zwei in den Stationen Waterloo und Mühlenberg, je eines am Aegi und am Hauptbahnhof. Am Aegi hatte ein Übeltäter das Gerät einfach auf die Bahngleise geworfen. Für die Ersatzbeschaffung fehlt derzeit das Geld.

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Diese Geräte können Leben retten. 

Quelle: dpa (Symbolbild)

Hannover. Die Defibrillatoren, kurz Defis, in den Tunnelstationen der Üstra sollen im Ernstfall Leben retten, aber das geht derzeit nicht an allen Stellen. Von den 46 Geräten sind sechs nicht einsatzfähig - je zwei in den Stationen Waterloo und Mühlenberg, je eines am Aegi und am Hauptbahnhof. „Die Ursachen sind Vandalismus oder Diebstahl“, sagt Üstra-Sprecher Udo Iwannek. Für die Ersatzbeschaffung fehlt derzeit das Geld.

Defibrillatoren kommen bei akuten Herzanfällen zum Einsatz und können ohne Vorkenntnisse angewendet werden. Wenn bei einem Menschen sogenanntes Herzkammerflimmern einsetzt, kann diese lebensbedrohliche Entwicklung durch gezielte Stromstöße, die sogenannte Defibrillation, gestoppt werden.

Unter dem Motto „Hannover zeigt Herz“ hatten Wilhelm-Hirte-Stiftung, Üstra, die hannoversche Feuerwehr, die mit der wissenschaftlichen und ärztlichen Betreuung betraute Medizinische Hochschule und weitere Partner vor vier Jahren das Defibrillatoren-Programm umgesetzt. Die Stiftung spendete dafür 70.000 Euro, die Üstra 60.000 Euro. „Wir sind nicht von einer derartigen Anzahl von Schäden ausgegangen“, sagt Iwannek. Weil die Spendentöpfe leer seien, könnten fehlende Geräte nicht einfach ersetzt werden. Unter den Projektbeteiligten liefen Gespräche, um eine Lösung zu finden.

Das Gerät am Aegi fehlt seit einem knappen Jahr. Ein Übeltäter hatte es auf die Stadtbahngleise geworfen. Der Vorfall wurde mit der Videoüberwachung aufgenommen, was entscheidend zur Überführung des Täters beitrug.

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