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„Velo Challenge“ in Hannover lockt mehr als 2700 Hobbyradfahrer

Radeln mit alpinem Anspruch „Velo Challenge“ in Hannover lockt mehr als 2700 Hobbyradfahrer

Während die erste Gruppe schon in die Pedalen tritt, prüfen die letzten in der Warteschlange noch, ob der Helm richtig sitzt. Mehr als 2700 Radfahrer starteten am Sonntag um 9 Uhr am Rudolf-von-Bennigsen-Ufer zur zweiten „Velo Challenge“, dem größten Radrennen von Hobbysportlern in Niedersachsen.

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Rund 2700 Teilnehmer stiegen am Sonntag am Maschsee bei der „Velo Challange“ in den Sattel.

Quelle: Kris Finn

Hannover. „Damit haben wir das Rennen in Göttingen zahlenmäßig abgehängt“, sagt Detlef Rehbock, Veranstalter des Spektakels.

Weniger Zuspruch fand der Schüler-Cup am Sonnabend. Alle Schulen Hannovers hatte Rehbock zuvor angeschrieben und für den Wettbewerb auf der Culemannstraße am Maschpark begeistern wollen. Aber nur zehn Kinder nahmen am Rundkurs teil, acht von ihnen stammten vom Radsportverein Etelsen in der Nähe von Verden. „Für uns ist das hier wie eine öffentliche Trainingseinheit“, sagt Vereinsmitglied Markus Werk. Am Sonntag fand dann das Hauptrennen statt. Bei idealen Wetterbedingungen strampelten die Fahrer auf zwei Rundkursen durch die Region Hannover. Die kürzere, 60 Kilometer lange Strecke führte über Pattensen, Bennigsen und Bredenbeck am Deister vorbei und knickte dann wieder Richtung Hannover ab. Die große, 110 Kilometer lange Runde war anspruchsvoller, reichte bis nach Bad Münder und hatte mit dem Nienstädter Pass sogar eine alpine Herausforderung parat – jedenfalls für norddeutsche Verhältnisse. Sieger auf dem großen Kurs war der Niederländer Dann van den Berg mit einer Zeit von drei Stunden, zwei Minuten und sieben Sekunden. Die 60 Kilometer schaffte Daniel Knyss als schnellster in einer Stunde, 37 Minuten und 15 Sekunden.

Am Sonntag fand in Hannover die Velo Challenge 2011 statt.

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Die Freude am Radfahren stand für alle Teilnehmer im Mittelpunkt, auch wenn einige durchaus Ehrgeiz bewiesen. „Ich will schon unter den ersten 50 sein“, sagt Uwe Klages einen Tag vor dem Rennen. Zusammen mit seinen Freunden vom Radsportverein TVE Sehnde hat er sich für die lange Strecke angemeldet. An mangelnder Ausrüstung soll es nicht scheitern, das beweisen schon die hautengen Trikots und Radlerhosen der acht gestandenen Herren. „Unserer Räder gehören zur Formel 1 unter den Rennrädern, die werden auch bei der Tour de France benutzt“, sagt Alfred Langhorst stolz. Einer seiner Mitstreiter stupst ihn in den wohlgeformten Bauch. „Du brauchst eigentlich verstärkte Speichen“, sagt er und setzt noch einen drauf: „Nicht umsonst nennt man dich die Dampframme.“

Karlheinz Laudan dagegen ist auch mit seinem „flotten Mountainbike“ zufrieden. Der 77-Jährige will es noch einmal wissen. „Ich bin vor vielen Jahren längere Rennstrecken gefahren, jetzt hoffe ich, nicht im hinteren Feld zu landen, sagt er. Gabriele Römer ist den Tränen nah. Abgestrampelt hat sie sich im wahrsten Sinne des Wortes, ihre Runden gedreht und die Ausdauer verbessert. „Aber mir ist eine Sehne am Fuß angerissen, jetzt kann ich kaum auftreten.“

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