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Experten finden keine Bomben in Vinnhorst

Verdacht ausgeräumt Experten finden keine Bomben in Vinnhorst

Aufatmen in Hannovers Norden: Nach der ausführlichen Kontrolle von zwei Bombenverdachtspunkten in Vinnhorst hat die Feuerwehr Montag Entwarnung gegeben. Die für Sonntag terminierte Bombenräumung, für die Bewohner aus Vinnhorst, Brink-Hafen, Brink, Godshorn und Wiesenau ihre Wohnungen hätten verlassen müssen, findet nicht statt.

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Keine Bombe in Vinnhorst: Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hat Entwarnung gegeben.

Quelle: dpa/Archiv

Hannover. „Ich bin erleichtert, dass die Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes für die Bevölkerung in Hannover und Langenhagen an dieser Stelle eine Gefährdung durch Kampfmittel ausschließen konnten“, sagt Feuerwehrchef Claus Lange.

Seit vergangenem Mittwoch hatten die Sprengstoffexperten ein Grundstück an der Straße Alt Vinnhorst und einen Abschnitt der A 2 untersucht, an denen sie Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg vermuteten. Vor allem der vermeintliche Blindgänger unter der Autobahn auf Höhe des Parkplatzes Godshorn machte den Einsatzkräften Probleme. „Da die dort vermutete Bombe etwa vier Meter unter der Fahrbahn vermutet wurde, musste dort zunächst das Grundwasser abgesenkt werden“, sagt Feuerwehrsprecher Michael Hintz.

Während dort mehrere Pumpen liefen, um den kritischen Bereich für den Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) zugänglich zu machen, überprüften die Spezialisten das Grundstück an der Straße Alt Vinnhorst, wo die Stadt eine Containersiedlung für 120 Flüchtlinge errichten will. Dort konnte bereits Montagmittag Entwarnung gegeben werden. Kurz darauf stiegen die Mitarbeiter des KBD auch in das Loch zu der Verdachtsstelle an der A 2. „Aber auch hier stellte sich heraus, dass es sich um keine Bombe aus dem Krieg handelte“, sagt Hintz.

Vor allem in Langenhagen wurde diese Nachricht mit Erleichterung aufgenommen. Dort und im Norden Hannovers hatten am 19. Juli 16.000 Anwohner ihre Wohnungen verlassen müssen, weil zwei Bomben an der Hans-Böckler Straße und unter der Aral-Tankstelle an der Vahrenwalder Straße entschärft wurden. Damals hatte der KBD eine Bombe unter der A 2 an anderer Stelle vermutet. Auch die Annahme stellte sich jedoch als falsch heraus.

jki

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