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Verdi sagt Sonntagsdemo ab

Wegen erfolgreicher Klage Verdi sagt Sonntagsdemo ab

Die Gewerkschaft Verdi hat die für kommenden Sonntag geplante Demonstration gegen verkaufsoffene Sonntage abgesagt. Das ist insofern bemerkenswert, als Verdi im gerichtlichen Streit um ebendiese Sonntage unter anderem mit der Demo nebst einer Informationsveranstaltung argumentiert hatte.

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Quelle: dpa

Hannover. Beides sollte unter dem Motto „Schutz des Sonntags“ just am geplanten verkaufsoffenen Sonntag am kommenden Wochenende stattfinden, hatte es bei der Dienstleistungsgewerkschaft geheißen. Die Verdi-Mitglieder müssten in die Lage versetzt werden, teilzunehmen. Die geplanten Veranstaltungen seien Teil der Argumentation vor Gericht gegen den Shopping-Sonntag gewesen, bestätigt Sabine Gatz von Verdi.

Die Fachbereichsleiterin begründete die Absage am Mittwoch mit der erfolgreichen Klage. „Wir hatten die Veranstaltungen als Gegenveranstaltung zum verkaufsoffenen Sonntag geplant“, sagt sie. Da dieser nun abgesagt worden sei, seien Informationsveranstaltung und Demonstration nun auch nicht mehr nötig. Neben der Informationsveranstaltung hatte Verdi beim Verwaltungsgericht auch mit dem Grundgesetz und dem fehlenden Anlass gegen die Sonntagsöffnung argumentiert.

Das Verwaltungsgericht hatte im Oktober auf Antrag von Verdi die Genehmigung der Stadt für die zwei am 8. November und am 27. Dezember geplanten Shopping-Sonntage kassiert. Während am kommenden Sonntag in Hannover die Geschäfte nicht öffnen dürfen, laden rundherum viele Städte wie Garbsen, Celle und Hildesheim zu verkaufsoffenen Sonntagen ein. Die hannoverschen Einzelhändler sind entsetzt, ihnen entgeht ein Millionenumsatz. „Wir sind wütend und fühlen uns wie am Ring durch die Manege gezogen“, sagte der Geschäftsführer der City-Gemeinschaft, Martin Prenzler, kürzlich.

Von Mathias Klein

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