„Darunter waren drei Rechtsextremisten, die gegen das Versammlungsgesetz verstoßen hatten“, sagte eine Polizeisprecherin. Am Nachmittag war es mehrmals zu handfesten Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und linken Jugendlichen vor dem Hauptbahnhof gekommen. Dabei setzten die Beamten zum Teil Schlagstöcke und Hunde ein. Zweimal kesselte die Bereitschaftspolizei eine Gruppe von 50 beziehungsweise 100 Punks und Anhänger der Antifa-Szene auf dem Ernst-August-Platz ein, weil diese zuvor mit Flaschen geworfen, Knallkörper angezündet und Passanten angepöbelt hatten. Die Demonstranten erhielten einen Platzverweis für den gesamten Innenstadtbereich.
Gegen 16 Uhr hatten die Einsatzkräfte rund 400 linke Demonstranten im Hauptbahnhof aus einem Regionalexpress heraus geholt. Die Gruppe hatte zuvor in Verden gegen einen angeblichen Aufmarsch von Neonazis protestieren wollen. Auf der Rückfahrt nach Hannover sollen die Teilnehmer Flaschen auf Polizeibeamte geworfen haben. Die Gruppe wurde in einen Tunnel unterhalb des Hauptbahnhofs gebracht. Dort erhielten die Demonstranten Gefährdeansprachen. Erst dann durften sie den Bahnhof verlassen. Polizeipräsident Uwe Binias war zufrieden mit dem Verlauf des Einsatzes: „Es war ein friedliches und fröhliches 1. Mai-Geschehen in Hannover, weil die Verbotsverfügung vor Gericht Bestand hatte.“
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Kommentare
Frage Angela – 05.05.09
Kann zufällig auch jemand beschreiben wie der Konflikt mit den Spontandemonstranten die aus Vechta kamen so eskaliert ist, dass die von der Polizei in einen Versorgungstunnel getrieben wurden und vier Stunden festgehalten wurden?Ich habe gehört, dass während der gesamten Zeit auch der Zugang zu sanitären Anlagen verwehrt wurde.
so einfach ist das aber nicht.. echo167 – 05.05.09
Sind ja zum Teil sehr interessante Beiträge...aber zum Teil geht auch einiges durcheinander.Zunächst bleibt festzuhalten, dass trotz einiger Konflikte verhältnismässig wenig los war. Ein Vergleich wie in mein Vorredner zieht (von wegen Strassenkampfsportler und Beamte mit Bezin übergossen) ist daher mehr als unpassend. Der überwiegende Teil der Leute hat friedlich demonstriert. Um auch über die "Chaoten" sachlich zu diskutieren, muss zunächst festgehalten werden, dass linke Aktivisten und Punks nicht gleichzusetzen sind. Das Punks pöpeln und auch mal Flaschen werfen (auch und vor allem vorm Hauptbahnhof) liegt in der Natur der Punkbewegung und sagt überhaupt gar nichts über die linken Demonstranten aus. Das auch unter den linken radikale Tendenzen zu beobachten sind, ist eine ganz andere Story. Ich denke auch, dass gerade bei so einer weitgehend friedlichen Demonstration der Einsatz von Gewalt (scharzer Block) kontraproduktiv ist und der Bewegung geschadet hat. Das gilt aber auch für die "Deeskalations-Taktik" der Polizei. Solange so provozieren vorgegangen wird und ein so starkes Machtbild aufgebaut wird, ist die o.g. Taktik bloß eine leere Worthülse. Gerade die Überzahl der Polizisten, die mit ihrer Ninja-Turtle-Ausstattung oft überreagieren und Leute wegen fast gar nichts heftig angehen, wirkt nicht deeskalierend. Auch die Polizei muss später in der Lage sein ihr Verhalten zu rechtfertigen. Leider wird im Zweifelsfalls aber bloß beschwichtigt und dabei gern übersehen, dass ohne so massives Polizeiauftreten viele Konflikte gar nicht erst entstanden wären.
Die Polizei ist im Recht Joseph – 04.05.09
In Berlin gab es am 1. Mai mit 273 verletzen Polizisten doppelt so viele Geschädigte wie auf der Gegenseite. 3 Beamte wurden mit Benzin überschüttet und angezündet.Am besten wäre es natürlich, niemand würde verletzt. Dazu müssten nur die unter dem Deckmantel einer Demonstration Streit suchenden Hobby-Straßenkampfsportler zu Hause bleiben. Die Polizisten täten es ihnen in der Masse gleich, und alle wären glücklich.
Mit diesen Gewalttouristen - egal ob linken oder rechten - kann man nicht viel reden, die wollen Streit, "all cops are bastards" ist ihre parole. Die hannoveraner Polizei kann man da nur verstehen, wenn sie schon zum Selbstschutz i.d.R. in der Überzahl auftritt und auch Einzelne mit mehreren Kollegen festnimmt. Wer sie deswegen für schlecht ausgebildet oder schlapp hält, liegt größtenteils einfach falsch. Recht braucht Unrecht nicht zu weichen; weshalb sollten die Ordnungshüter sich auf einen unsicheren Verlauf des Einsatzes einlassen?
Und warum sollten sie immer warten, bis jemand verletzt wird?? Dann ist es doch schon zu spät. Da kommt auch die schon angesprochene Verhältnismäßigkeit ins Spiel: Lieber an viele "Demonstranten" Platzverweise verteilen, als abzuwarten, ob auch hier Menschen angezündet werden etc. pp..
Meinem Vorredner, der die Kostenfrage des Polizeieinsatzes ansprach, möchte ich auch nur beipflichten. Festgenommene wie Anstifter - also auch Gewerkschaften und einige Politiker - sollten da entsprechend zur Kasse gebeten werden.
Wenn ich wirklich politisch aktiv werden will, trete ich z.B. in eine Partei ein oder demonstriere eben friedlich. Doch den allermeisten pöbelnden und Flaschen werfenden Punks möchte ich hier offen jegliche Fähigkeit, politische Zusammenhänge zu verstehen, aberkennen. Wie gesagt, denen geht es nur um Spaß an Gewalt gegen andere Menschen. Schön, wenn die Polizei ihnen wenigstens in Hannover die Suppe etwas versalzen konnte, denn:
Diese Stadt ist nur offen für alle Menschen, die sich an die Gesetze halten.
Die Alternative dazu ist Anarchie.
Verhalten der Polizei vor dem Bahnhof am 1. Mai AutorIn: Beate Maria Ungehalten – 04.05.09
Ich bin eine Frau von 64 Jahren, politisch aktiv und gegen die Neonazis am 1. Mai auf der Straße gewesen. . Als auf dem Klagemarkt die Bitte ausgesprochen wurde, am Bahnhof kritische Öffentlichkeit herzustellen, bin ich dahin gefahren.Das Bild, das sich mir bot, war grotesk: Eine Gruppe von ca. 50 Punks war eingekesselt von zwei Reihen martialisch ausgerüsteter PolizistInnen und von einer Hunde- und Pferdestaffel.
Polizei und Tiere standen offenbar stark unter Druck: die Pferde traten aus, die Hunde knurrten beängstigend- die Stimmung war aggressiv.
Gelegentlich kam eine Lausprcherstimme, die in ruhigem Ton die Punks aufforderte, sich auszuweisen und den Platz zu verlassen.
Das aggresive Szenario widersprach aber völlig diesen Worten.
Ich fragte immer wieder, was der Anlass dieser Machtdemonstration sei, bekam aber keine befriedigende Antwort.
Und da ich sehen wollte, was in dem Polizeikessel passierte, ging ich mehrmals nahe an die letzte Polizeireihe heran, wurde aber rüde aufgefordert, mich zu entfernen, falls ich nicht auch abgeführt werden wolle.
Einer mir bekannten Attac-Frau passierte genau das.
Erst später - zum Teil erst am Wochenende - bekam ich Bruchstücke von Informationen: die Punks hätten gepöbelt, Flaschen geworfen und Böller entzündet und deshalb einen Platzverweis für die gesamte Stadt bekommen.
Mag sein, mag nicht sein - das kann ich nicht beurteilen.
Sicher aber ist für mich: Die Polizei ist hier in einer völlig unverhältnismäßigen Weise aufgetreten, sie hat geballte Staatsmacht demonstriert, hat eine Gruppe von Menschen kriminalisiert (als Antwort auf einzelne Flachen gibt es gezielteres Vorgehen)und hat reine Angst verbreitet.
Wundert es, wenn die am 1. Mai eingeschlossene Gruppe von Punks demnächst (noch???) aggressiver reagiert?
Auch wenn manches Verhalten der Punks vielen Stadtbewohnern ein Dorn im Auge sein mag:
Die Stadt gehört allen!
Gedächtnisprotokol Angela – 03.05.09
Als ich gegen 16:30 von der Kurt Schumacher Straße aus auf den Ernst August Platz kam, sah ich Scherben, die offensichtlich von Alkoholflaschen waren und wohl auch nicht alle versehentlich herruntergefallen waren. In der Nähe der Haltestelle war ein Punk offensichtlich dermaßen angegriffen worden, dass er von einer Polizeisanitäterin und einem ASB Sanitäter behandelt werden musste und nicht ansprechbar war, was nicht unbedingt für ein deeskalierendes Verhalten der Polizei spricht.Wo es zur Passarelle runter geht, war eine Gruppe Punks von zwei Polizeiringen eingekesselt. Die Eingekesselten wurden nacheinander abgeführt, was von den meisten Passanten mit Missfallensäußerungen begleitet war.
Auf der Demo vom FZH Linden zum Klagesmarkt haben auch Betrunkene rumgepöbelt. Dort war kein so massieves Polizeiaufgebot und die Lage eskalierte nicht.
Schlechtes Bild günther 58 – 03.05.09
Wenn man das Verhalten der Polizei am Hbf so gesehen hat, kann man nur froh sein, dass nichts passiert ist. Sonst hätten die Polizisten wohl schlecht ausgesehen. Die sehen ja eher aus wie Bürohengste, denen man nicht zutraut in Hannover Recht und Ordnung durchzusetzen. Was stellen die denn für Leute da ein?Unverschämte Polizei manne – 03.05.09
"Wir saßen da ganz friedlich herum und warfen mit Flaschen.... und die Schei... Bullen kamen und haben uns abtransportiert..."Heheh - diese Kommentare sind Realsatire! Das ist voll putzig. Selten so gelacht. Bitte unbedingt weitermachen!
Ach ja, es ist übrigens echt schade, dass die Ordnungskräfte euch keine Besen in die Hand gedrückt haben. Um die Scherben zu beseitigen und den Dreck wegzumachen. Da können Hunde, Menschen, Fahrräder reintreten, reinlaufen, reinfahren. Und vergossenes Bier auf irgendwelchen Vorplätzen vlt. auch noch gemixt mit etwas Urin sind jetzt auch nicht irgendwie das, was ich mir unter einem "gepflegten Bahnhofsvorplatz" vorstelle. Unglücklicherweise wird das Reinigungsteam dann wieder von meinen Steuern bezahlt.
Hin oder her Michi – 03.05.09
"Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um"...Die Demonstration, die auch eine Message hatte, fand fernab des Bahnhofes statt. Ob das nun Krawalle waren oder nicht, ob die HAZ nun anwesend war oder nicht, wer Flaschen oder anderes wirft, hat mit der Härte des Gesetzes zu rechnen, so einfach ist das. Sicherlich läuft soetwas an so einem Tag mit all den auch für die Polizei verwirrenden Nachrichten nicht immer zimperlich ab. Aber hey, wer Polizisten mit Sonnenblumen in den Händen erwartet hat, dem kann nicht geholfen werden.@trulla && Willi Br. kleinertroll – 02.05.09
Es gab definitiv KEINE Randale, nicht einmal die Absicht und den Ansatz davon! Flaschen sind zerborsten, wie es bei einem Trinkgelage nun einmal passieren kann (wenn auch nicht sollte). Und es flogen auch keine Flaschen in Richtung irgendwelcher Hunde, Ordnungshüter/-innen oder sonstiger Lebewesen! Legt Euch wieder hin, es sei denn, Ihr müsst Euch aufregen, weil ich sonst ein zu ruhiges Leben führt.lol, ein witz... smash_capitalista – 02.05.09
@ smash_hirnolse : Hauptsache auch mal nen Kommentar abgeben, LEIDER NICHT zum Thema oder zur Sache, aber hey, - np kannst dich hier mal richtig poetisch ausheulen...Krawallos Zuschauer – 02.05.09
So was habe ich noch nicht gesehen! Das die Polizei gedacht hat, dass sie die Stadt gegen die Nazies nicht verteidigen kann und die Demo verboten hat, kann ich verstehen. Die brauchen für die Verhaftung und Abführen eines 17 Jährigen ja schon 3 Leute. Ich hab nur gedacht, mein Gott sind die schlapp.- Trulla – 02.05.09
Getroffene Hunde jaulen. Das gilt auch für die Mehrheit der Beiträge unten. Wie zu erwarten, ging es beim linksradikalen Teil der Demonstranten um nichts anderes als Randale - angesichts der Bilder aus Berlin und Hamburg, aber auch (in geringerem Maße) Hannover klingen die vorgeschobenen, edlen Beweggründe wie "Anti-Faschismus" wie Hohn.Tut mir leid, liebe Leute - für euch kann jeder vernünftige, demokratische Staat nur eine Antwort haben.
Bleibt doch einfach am 1. Mai 2010 zuhause, ebenso wie die Glatzen. Es gibt ohnehin keine Botschaft, die die Welt von euch lernen kann.
Krawallw?? Antifaschist – 02.05.09
Ich gehöte sebst zu einer kleinen Gruppe die nur knapp der Einkesselung vor dem Hauptbahnhof entging.Die Gwalt ging aber nicht von Punks oder den jugendlichen Linken aus sondern mehr von der Polizei.
Wir wollten gegen Nachmittag die Reise nach Hause antreten, allerdings wurde uns der Weg in den Bahnhof von der Polizei versperrt.
Als begründung bekamen wir zu hören das dies eine polizeiliche Maßnahme sei!
Wir haben uns daraufhin vorm Bahnhof in die Sonne gesetzt und darauf gewartet das diese Maßnahme endet, aber stattdessen wurde sie sogar ausgeweitet und wir erhielten zur Gefahrenabwehr einen Platzverweis für den gesamten Bahnhofsvorplatz.
Wir waren etwas ratlos , weil wir nicht geau wussten worin die Gefahr bestand.
An etwa 30 jugendlichen und einer Hand voll Punks die in der Sonne auf Zugang zum Bahnhof warteten kanns doch nicht gelegen haben.
nachfragen bei der Polizei und versuche der friedlichen Diskusion mit selbiger haben nicht viel gebracht.
Alle die nach Punk oder Linkem aussahen wurden vom Vorplatz vertrieben, tielweise sogar recht ruppig.
Als sich die gesamte Gruppe auserhalb der Bahnhofsvorplatz befand hielt es die Polizei plötzlich für notwendig alle ein zu kesseln.
Wieder wurde als Begründung nur eine polizeiliche Maßnahme gennant, welche bei den meisten Passanten auf einiges Unverständnis stiess.
Die Umkesselung hatte meiner Meinung nach keinen wirklichen Grund und wurde teilweise viel zu BRUTAL durchgesetzt.
Außerdem hatten die Maßnahmen mehr den Effekt das die Jugendlichen ziemlich sauer und aufgebracht wurden als deeskalierend zu wirken und es ist ziemlich schade das diese an sich seriöse Zeitung einen solchen Artikel verfasst ohne sich genauer zu informieren den ein Reporter der HAZ war nicht anwesend!
Macht euch doch das nächste mal selbst ein Bild als euch auf die Informationen anderer zu verlassen.
Aha... smash_hirnlose – 02.05.09
Wer nicht den alten Marx verstanden hat mit seiner Analyse der widerstrebenden Interessen unter den Menschen, der mag gerne Kapitalisten smashen (oder wen oder was er dafür hält), hat aber nicht verstanden, dass es auch unter Proletariern grundsätzlich unterschiedliche Interessen gibt und geben wird...Friedlich... Willi Br. – 02.05.09
Die Polizei hatte an diesem Tag den Auftrag, für die öffentliche Sicherheit und Ordnung zu sorgen. Wer dann meint, mit Flaschen werfen zu müssen, dem ist schlicht nicht zu helfen - das ist eine Provokation und es wurde, da die Polizei noch von ganz anderen Sachen für diesen Tag ausgegangen ist, entsprechend reagiert, wie so häufig auch über. Wer ein Problem mit der Anwesenheit von Polizei hat, sollte besser zu hause bleiben...Krawalle vor dem HBF ? JA- POLIZEI-KRAWALLE !!! smash_capitalista – 02.05.09
Ich habe mich am 1. Mai von 11.30 Uhr bis ca. 20.30 Uhr (bis endlich die letzten Genossen/innen nach über 4 h !!! aus dem Polizeikessel entlassen wurden) am Hauptbahnhof in Hannover aufgehalten.Die Polizei war den ganzen Tag über völlig Planlos und absolut katastrophal organisiert, obwohl weder ein Aufmarsch der Rechten stattfand, noch irgendwelche Linken Randalierer ärger gemacht hätten. Zunächst die völlig grundlose Provokation der Bundespolizei, die im HBF Hannover gegen 11.20 h einen Zug mit einigen AntifaschistInnen auf dem Weg nach VERDEN (ich war selbst in diesem Zug) über 40 min. sinnlos blockierte und den Zug an der Abfahrt hinderte. Dann gegen 15 Uhr wurden in der Gegend um den Ernst-August Platz immer mehr Bullen zusammengezogen (2 Hundertschaften, Pferde & Reiterstaffel, BFE usw.), und einer Gruppe absolut friedlicher Punks (ca. 20-30) die sich vor dem Ernst-August Platz, wie eigentlich immer an dieser Stelle aufhielten, angekündigt wurde, der Platz werde geräumt. Nach ungefähr 1 h Bullenkessel hatten sich mittlerweile einige Schaulustige angesammelt, von denen auch NIEMAND verstehen konnte aus welchen Grund die Polizei überhaupt so handelte. Wahrscheinlich hatte die Polizei Angst die Punks könnten den ca. 350 AntifaschistInnen die auf der Rückfahrt von Verden nach Hannover waren und von der Polizei am Bahnhof in VERDEN massiv mit Pfefferspray & Schlagstöcken angeriffen und in den Zug zurück geprügelt wurden waren "zur Hilfe kommen". Das die PUNK-SZENE am 1. Mai in Hannover jedoch absolut unter sich blieb, und friedlich feierte, schien die Polizei nicht wahrzunehmen. Und somit provozierte Sie nach über 1 Stunde Kessel und hin und her geschubse der Punks das aus den hinteren Reihen ein leerer Bierkasten in richtung Polizeikette gewurfen wurde. Er traf ein Polizeipferd am Hintern. Die Polizei reagierte darauf mit einem direkten Angriff auf ALLE anwesenden mit Pfefferspray, Knüppeleinsatz, Pferdestaffel und Hunden ohne Maulkorb, was natürlich kurzzeitig dazu führte das es vereinzelt "Jagdszenen" am und im HBF gab, bei denen auch völlig unbeteiligte in Gefahr gebracht wurden! Nur Dank des zurückhaltenden Verhaltens der Leute und vor allem der PUNKS, entspannte sich die Lage schnell wieder. Die ca. 350 AntifaschistInnen waren inzwischen mit dem Zug aus VERDEN angekommen, und wurden sofort von vermummten & behelmten Bullen im Kessel in den Liferantenausgang des HBF gebracht und dort ÜBER 4 STUNDEN festgehalten. Auch bei dieser völlig willkürlichen Polizei-Aktion konnte man wieder einmal deutlich sehen wie schlecht die Einsatzleitung funktionierte, da zunächst ein völlig fasches Gleis geräumt und gesperrt wurde. Erst als der Zug aus Verden bereits am Bahnhof einrollte, bemerkten die Cop´s den Irrtum, und mussten im Laufschritt den Bahnsteig wechseln !!! HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH ! Was wäre eigentlich losgewesen wenn der Naziaufmarsch stattgefunden hätte, Herr BINIAS ??? und wo wart ihr alle, um zu Berichten, ihr seriösen HAZ Reporter ???
Krawalle? einer der angetrunkenen Teens – 02.05.09
also wirklich!Krawalle gabs schon aber nur von seiten der Berufshooligans! Ich war ja selbst Augenzeuge wie ein berittener Polizist einem kleinen Mädchen an den Haaren gezogen und ins Gesicht getreten hat.
Und übrigens war waren fast alle der ungefähr 200 umstehenden Passanten empört über die willkürliche Polizeiarbeit.
Ich zitiere nur die kollektiv gerufene parolen:"DAS SIND DIE FALSCHEN" UND "!1,2,3, LASST DIE LEUTE FREI"
krawall? stephan.knopp@gmx.de – 02.05.09
ich war auch dort und es war alles friedlich bis die polizei anfingvereinzellt s.g. unruhe stifter aus dem friedlichen mop zu ziehen.
die punks saßen seit morgens vor dem hbf und alle wahren sprichwörtlich erdrückt von der massiven polizei präsens. und ma im ernst ein paar fliegende flaschen haben ausgereicht um 400 leute festzuhalten. was machen die denn wenn wirklich ma wat passiert?!? alle abschießen...
Krawalle? kleinertroll – 02.05.09
Wenn man das Lagern von einigen Dutzend Personen vor dem Bahnhof als Krawall auslegen möchte, sich nur, weil sich so schön liest und die Erwartungen eines Teiles der Leser/-innenschaft der HAZ (und anderer) erfüllt, ist das schon diskussionswürdig.Ich war beinahe den ganzen späten Nachmittag und Abend am Hauptbahnhof und konnte mit ansehen, wie eine mit der Lage mental vollkommen überforderte Polizei wegen ein paar zerberstender Flaschen anordnete, den Platz zu räumen, gleichzeitig aber verhinderte, dass Punks und andere "Verdächtige" ihre Züge nehmen konnten.
Diskutieren mit und einschüchtern von Passanten („wenn Sie hier noch weiter stehen, kann ich Ihnen das auch als Behinderung einer Polizeiaktion auslegen, und das ist eine Straftat, gehen Sie jetzt 30 Meter weg von hier …“ in ganz rüdem Ton zu einem älteren Herrn), Kesseln von angetrunkenen Teens und Twens, wahlloses Überprüfen von Fotoapparaten und teils unkontrollierte Hunde und Pferde haben vonseiten der Polizei sicher nicht zu einer Deeskalation beigetragen. Dass sich in so einer Situation Unmut auf allen Seiten breitmacht, ist verständlich. Es als Krawall auszulegen aus meiner Sicht übertrieben.