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Aus der Stadt Verkaufsoffener Sonntag lockt 200.000 Leute in die City
Hannover Aus der Stadt Verkaufsoffener Sonntag lockt 200.000 Leute in die City
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20:12 05.11.2017
Der verkaufsoffene Sonntag startet ruhig. Quelle: Samantha Franson
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Hannover

Am Mittag hatte es noch trüb in der City ausgesehen. Es regnete und der Chef der City-Gemeinschaft, Martin Prenzler, fürchtete der Tag werde für die Geschäftsleute ins Wasser fallen. Und es sah auch nicht gut aus. Zunächst beherrschten auf dem Kröpcke, wo außer der Bühne mehrere Stände aufgebaut waren ,Regenschirme, Regenjacken und Gummistiefel das Bild. Die Stimmung war ein bisschen wie beim Weihnachtsmarkt zwischen Bratwurst- und Schmalzkuchenduft. Der Glühweinverkauf lief gut.

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Kurz nach Öffnung der Geschäfte hörte es auf zu regnen, die Innenstadt füllte sich allerdings nur langsam, aber stetig. Wer gekommen war, hatte Spaß am Einkaufen, wie zum Beispiel Janette Kubitzke und Michelle Merkel. Die beiden Freundinnen bereiten sich mit ihren Einkäufen auf Weihnachten vor: Schokolade, Schmuck und Kleidung zum Verschenken.

"In der Woche haben wir keine Zeit zum Einkaufen", sagt die 20-jährige Kubitzke. "Deshalb ist der Sonntag für uns zum Shoppen ideal."

"Es war ein sehr verhaltener Start", berichtet Prenzler. Am Nachmittag seien dann mehr Menschen in die City geströmt. Er schätzt die Zahl der Besucher in der Innenstadt auf 200.000, rund 50.000 weniger als beim verkaufsoffenen Sonntag im Herbst des vergangenen Jahres. Wegen der kühlen Witterung hätten sich die Kunden vor allem für Textilien interessiert, berichtet der Chef der City-Gemeinschaft. Insgesamt war eher eine Zurückhaltung beim Kaufen zu beobachten, voll bepackte Kunden gab es selten.

Voller wurde es in der Stadt spätestens zum traditionellen Laternenumzug am frühen Abend. St. Martin führte den Zug auf seinem Pferd an.

Am Ende des verkaufsoffenen Sonntags zog der traditionelle Laternenumzug mit St. Martin an der Spitze durch die Innenstadt.

"Wir kaufen lieber in der Stadt als im Internet", sagt Christina Schönfeld-Nyarko, die mit ihrer Tochter Charlotte zum Einkaufen gekommen ist. Die fünfjährige hat eine Spielzeuggitarre bekommen, gemeinsam haben die zwei ein Geburtstagsgeschenk für die Freundin einer Tochter ausgesucht. Schönfeld-Nyarko freut sich über das relativ entspannte Einkaufen an diesem Sonntag. "Die Verkäufer haben heute mehr Zeit", sagt sie.

Ein bisschen hektischer war es unter anderem bei Möbel-Staude in Hannover-Hainholz. "Wir werden regelrecht überrannt", berichtet Chef Helmut Staude. Die Kunden interessierten sich unter anderem für Polstermöbel aber auch für Weihnachtsgeschenke wie zum Beispiel Kochtöpfe, Bettwäsche oder Tischdecken.

Verkaufsoffene Sonntage gab es auch in Hannover-Hainholz, Garbsen, Lehrte, Barsinghausen und Springe.

Von Mathias Klein

Großer Andrang schon am Morgen: Die Terrarienbörse im Hannover Congress Centrum (HCC) erweist sich am verregneten Sonntag als Besuchermagnet. Auch viele Familien sind gekommen, um Spinnen, Schlangen oder Insekten zu bewundern und zu kaufen.

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