Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Viele Zuzügler: Mieten in Hannover steigen

Wohnen in Hannover Viele Zuzügler: Mieten in Hannover steigen

Die Nachfrage wird größer, das Angebot wird knapper - so das Fazit des aktuellen Marktberichts für Wohn- und Geschäftshäuser des Beratungs- und Vermittlungsunternehmens Engel & Völkers Commercial. Die Mieten in Hannover sind in allen Lagen gestiegen - mit steigender Tendenz in mittleren, guten und sehr guten Lagen.

Voriger Artikel
Das war der Morgen am 29. Juli in Hannover
Nächster Artikel
Fotograf bei Footballspiel verletzt

Viele Menschen ziehen nach Hannover - was die Mieten steigen lässt.

Quelle: dpa

Hannover. Die Nachfrage steigt, das Angebot wird knapper - so das Fazit des aktuellen Marktberichts für Wohn- und Geschäftshäuser des Beratungs- und Vermittlungsunternehmens Engel & Völkers Commercial. Die Mieten in Hannover sind demnach in allen Lagen gestiegen und bewegen sich derzeit in gefragten Stadtteilen wie Döhren und Kirchrode zwischen 6,50 und 10,50 Euro pro Quadratmeter. Die weitere Entwicklung lässt in mittleren, guten und sehr guten Lagen eine weiter steigende Tendenz erwarten.

Wie in vielen anderen deutschen Städten herrscht seit einigen Jahren auch in der niedersächsischen Landeshauptstadt am Wohnimmobilienmarkt ein deutlicher Nachfrageüberhang bei den Mietwohnungen. Der wachsende Zuzug aus den Randgebieten und die Wohnflächenverknappung sind deutlich zu spüren. „Insbesondere in den begehrten Lagen werden zunehmend weniger Wohnungen angeboten“, berichtet Peter Hanel, Bereichsleiter für Wohn- und Geschäftshäuser bei Engel & Völkers in Hannover.

Auch Anleger, die in Wohn- und Geschäftshäuser investieren wollen, haben es in Hannover derzeit vor allem in den guten und sehr guten Lagen schwer. Einerseits ist die Nachfrage hoch, andererseits wollen aufgrund von fehlenden Anlagealternativen nur wenige Eigentümer ihre Immobilien verkaufen. Sie investieren lieber in die Bestandsaufwertung ihrer Objekte, um höhere Mieterträge zu erzielen. „So wurden 2014 nur 331 Objekte verkauft, was im Vergleich zum Vorjahr einem Minus von 15 Prozent entspricht“, stellt Hanel fest.

Dies habe zur Folge, dass Investoren verstärkt auf Lagen ausweichen, die während der vergangenen Jahre nur wenig im Fokus standen. „Entwicklungspotenzial sehen wir nun etwa in den Stadtteilen Hainholz und Limmer, die bislang als einfache Lagen galten“, so der Immobilienexperte. Im infrastrukturell gut angeschlossenen Stadtteil Döhren, insbesondere im Bereich um den Fiedelerplatz, bestünden weitere Chancen zur Aufwertung der schon jetzt als gut bewerteten Lage.

Die Quadratmeterpreise sind in allen Wohnlagen gestiegen. So werden in den mittleren Lagen im Durchschnitt 1000 Euro und in den sehr guten Lagen im Maximum 2100 Euro pro Quadratmeter gezahlt. „Da die Nachfrage hoch bleibt, werden die Preise ihr Niveau halten“, ist Hanel überzeugt. Für 2015 rechnet das Unternehmen wieder nur mit gut 300 Wohn- und Geschäftshäusern. „Aufgrund des auch künftig hohen Kaufpreisniveaus wird mit einem Umsatzvolumen von bis zu 270 Millionen Euro gerechnet“, heißt es am Ende des Marktberichts.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr Aus der Stadt
Es war einmal in Hannover. Aber wo?

Auf in eine neue Runde: Sie kennen sich in Hannover aus? Zeigen Sie es! Schauen Sie sich die historischen Stadtansichten an, und erraten Sie, wo die Aufnahmen gemacht wurden. Direkt hinter dem historischen Foto sehen Sie die Auflösung – in Form eines aktuellen Vergleichsbildes.

Hanova zieht in Bürogebäude am Klagesmarkt

Jahrelang wurde um die Bebauung der historischen Marktfläche gestritten 
– jetzt ist das erste Gebäude nutzbar. Am Montag ziehen die Mitarbeiter der Wohnungsgesellschaft Hanova ein.