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Viele illegale Container für Altkleider

Bußgeld für Sammelfirma Viele illegale Container für Altkleider

In den Straßen Hannovers stehen immer mehr Container für die Altkleidersammlung, besonders in Kirchrode und Bemerode. Die Stadt lässt die Behälter entfernen und zu ihren Bauhöfen transportieren.

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Symbolbild

Quelle: dpa

Hannover. Dort könne die Sammelfirma ihre Container abholen, müsse aber mit einem Bußgeld rechnen. „In der Tat werden immer mehr illegale Behälter aufgestellt“, bestätigte Baudezernent Uwe Bodemann in der jüngsten Ratssitzung. Ende 2015 will Bodemann dem Rat ein neues Konzept für die Organisation der Altkleidersammlung vorlegen.

Bisher hat sich Aha um Alttextilien gekümmert und Subunternehmer beauftragt, Container auf sogenannten Wertstoffinseln aufzustellen. Dabei kamen nicht alle Firmen zum Zuge, die sich für das lukrative Geschäft interessierten. Im juristischen Streit darum hat das Oberverwaltungsgericht in Lüneburg kürzlich entschieden, dass die Stadt Hannover das Sammeln stärker für den freien Markt öffnen müsse. Wie das geschehen soll, überlegt die Stadt derzeit.

Baurat Bodemann spricht von zwei möglichen Wegen. Zum einen könne Aha weiter die Zügel in der Hand halten, müsse jedoch die Aufträge neu ausschreiben. Zum anderen bestehe die Möglichkeit, dass die Stadt auf Aha verzichtet und selbst eine Ausschreibung fürs Altkleidersammeln startet.

Die CDU ist sich sicher, dass die erste Variante dem Urteil des Gerichts widerspricht. „Das Konzept der Wertstoffinsel aus einer Hand ist rechtswidrig, weil es private Firmen langfristig ausschließt“, sagt CDU-Baupolitiker Felix Blaschzyk.

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