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Vier Elefantenbabys im Zoo Hannover erwartet

Ab November Vier Elefantenbabys im Zoo Hannover erwartet

Im Erlebnis-Zoo Hannover ist eine neue Rüssel-Rasselbande im Anmarsch: Von November bis April werden gleich vier Elefantenbabys erwartet. Für die werdenden Mütter Califa, Saphira, Manari und Sayang bedeutet das viel Bewegung zur Geburtsvorbereitung, für die Pfleger lange Nachtwachen.

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Gleich vier Elefantenkühe im Zoo Hannover erwarten Nachwuchs.

Quelle: Frank Wilde

Hannover. Das erste Elefantenbaby soll Mitte November zur Welt kommen. Aber da die Tragzeit bei Asiatischen Elefanten zwischen 620 und 697 Tagen liegt, könnte es auch noch bis Dezember auf sich warten lassen. Um den Termin etwas genauer abschätzen zu können, nehmen die Tierpfleger ab Tag 600 regelmäßig Blut- und Urinproben von den werdenden Müttern, in denen der Hormonspiegel gemessen wird. Sinkt der unter den Wert von 0,4, steht die Geburt kurz bevor.

Gleich vier Elefantenbabys werden im Erlebnis-Zoo Hannover zwischen November und April erwartet.

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Zwei Wochen vor dem errechneten Termin beginnen die Tierpfleger mit den Nachtwachen in einem Raum direkt neben dem Stall. Damit die Tiere nicht gestört werden, wurde im Stall eine Videokamera installiert. Auf dem Bildschirm können die Tierpfleger jede Bewegung verfolgen und den Rest der Mannschaft zusammen rufen, wenn die Geburt beginnt.

Auch nach mittlerweile 14 Elefantenbabys, die seit 2003 im Dschungelpalast im Erlebnis-Zoo auf die Welt kamen, bleibt jede Geburt für Pfleger und Tierärzte spannend. Die Tierpfleger achten darauf, dass sich die Kühe ausreichend bewegen und baden gehen, damit sie für die Geburt körperlich fit sind. „Das Schöne ist, dass wir gleich mit trainiert werden, wenn wir neben den Kühen herlaufen“, sagt Revierleiter Jürgen Kruse. Für zusätzliche Gymnastik der Elefantenkühe sorgen hochhängende Futternetze und -bälle im Stall.

Wie in freier Wildbahn werden die Elefantenkühe im Erlebnis-Zoo bei der Geburt von erfahrenen Elefanten-Ammen betreut. Diese beruhigen die niederkommende Kuh und nehmen das Neugeborene in ihre Obhut, weil es vorkommen kann, dass die Mutter nach der schmerzhaften Geburt auf ihr Neugeborenes tritt oder es gar attackiert. Die Ammen beschützen das Kleine daher vor seiner Mutter, bis sie sich beruhigt hat. Für den Notfall haben die Zoo-Tierärzte dennoch besonderes Milchpulver bestellt, falls ein Jungtier nicht von der Mutter gesäugt werden kann. Im Stall wird sicherheitshalber auch noch ein Beatmungsgerät für die Neugeborenen bereitstehen.

Weltweit gibt es Erhaltungszuchtprogramme, in denen die genauen Daten aller Tiere gespeichert sind. Bei  der Zusammenstellung von neuen Elefantengruppen und beim Tieraustausch kann so verhindert werden, dass verwandte Tiere verpaart werden. Dadurch kann über lange Zeit die größtmögliche genetische Vielfalt in den Beständen erhalten werden.

Erwartete Geburten

Califas Jungtier wird Mitte November erwartet. Es folgt Saphiras Nachwuchs Ende November. Manaris Baby soll Ende Dezember zur Welt kommen. Der Nachwuchs von Sayang im April kann sich dann auf eine quirlige Geschwisterschar freuen.

r.

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