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Vier Jahre Haft für falschen Arzt

Betrugsfälle auch in Hannover Vier Jahre Haft für falschen Arzt

Das Landgericht Regensburg hat einen 31-Jährigen zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren und drei Monaten verurteilt, nachdem er sich in Hannover, München, Heidelberg und Regensburg als Schönheitschirurg ausgegeben hatte.

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Nach Meinung des Landgerichts machte sich Christian B. der gefährlichen Körperverletzung, des Betrug und des Missbrauchs von Berufsbezeichnungen in 96 Fällen schuldig.

Hannover. Mehr als 100 Patienten behandelte Christian B., der nicht einmal Medizin studierte, zwischen 2013 und 2014. Den Kunden, die er über das soziale Netzwerk Facebook im Internet fand, spritzte er Botox oder glättete Körperpartien mithilfe von Silikon. Dabei trugen diverse Männer und Frauen Verletzungen wie Blutergüsse, verhärtete Lippen oder Einstichnarben davon.

Nach Meinung des Landgerichts machte er sich damit der gefährlichen Körperverletzung, des Betrug und des Missbrauchs von Berufsbezeichnungen in 96 Fällen schuldig. Bei Verständigungsgesprächen hatte das Gericht dem Angeklagten eine Haftstrafe von vier bis fünf Jahren in Aussicht gestellt, vorausgesetzt er räume seine Vergehen ein.

B. legte daraufhin ein Geständnis ab, erklärte im Nachhinein aber, dass er schwer drogenabhängig sei. So wollte er erreichen, dass er einen Teil seiner Haft statt im Gefängnis in einer Entzugsklinik verbringen konnte. „Das Gericht konnte aber trotz des Gutachtens eines Sachverständigen keine Voraussetzungen dafür entdeckten“, sagte Gerichtssprecher Thomas Polnik. B. muss nach seiner U-Haft auch weiterhin im Gefängnis bleiben.

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