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Vier Tipps für den Weihnachtsmarkt

Für den ersten Besuch Vier Tipps für den Weihnachtsmarkt

Am Mittwoch hat der große Weihnachtsmarkt in Hannover eröffnet. Hier sind vier Tipps für einen ersten Besuch: Denn auch im Bekannten lässt sich immer noch mal etwas Neues entdecken.

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Finnischer Weihnachtsmarkt jetzt mit Sauna

Finnland? Klar, Fisch, lange Namen und – Sauna. Letztere gab es auf dem finnischen Weihnachtsmarkt in Hannover bislang nicht. Aber jetzt – wenn auch das Kaltmodell.  Von der Form her Schlumpfhausen, innen elektrisch und sehr praktisch, wie Minna Laakkonen erklärt. Das Schaumodell ist begehbar, wärmen kann man sich am Getränkestand nebenan, wenigstens von innen. Notfalls brennt im Zelt gegenüber ein heimeliges Feuer. Essen gibt es auch: Lachssuppe kostet beim Finnen 6 Euro, Elchwurst auch.

Der Weihnachtswald am Leibnizhaus

Abends in den Wald zu gehen ist ja eigentlich keine gute Idee. Der Weihnachtswald vor dem Leibnizhaus, längst kein Geheimtipp mehr, hat in dieser Hinsicht einen Vorteil. Man ist nie allein, und wenn, böte dieser Forst reichlich Möglichkeiten, sich die Situation schön zu trinken. Und das unter anderem mit Tannenzäpfle-Bier. Das ist Corporate Design, wie es ein Wald von Welt braucht.  Wer drin steht, hat neben einem recht hohen Kuschelfaktor den angenehmen Nebeneffekt, dass der Stadtlärm außen tatsächlich gedämpft wird. Mein Freund, der Baum. Und außen, vor dem Historischen Museum, gibt es auf der „Waldlichtung“ einen „Kutschertreff“. Falls man sich doch mal verlaufen hat.

Mittelalter mit "Heißem Hirsch"

Das Mittelalter ist auch nicht mehr das, was es einmal war. Aber man muss eben auch mit der Zeit gehen. Auf der Route rund um das Historische Museum entdeckt man neben allerlei wilden Gestalten, die beim Laufen klingeln und klötern und direkt aus dem Cast von „Vikings“ kommen könnten, auch Kendra Lahmann. Sie  macht einen ziemlich heutigen Eindruck und verkauft in ihrer „Taverna Biologica“ neben Bio-Met für 5 Euro und Granatapfelpunsch für 2,50 Euro auch „Heißen Hirsch“, einen kräutergespickten Wein in Rot und Weiß. Auf der anderen Seite des Museums kann man Bogenschießen üben, alles wirkt sehr authentisch, bis auf das Feuerlöscherschild, das direkt neben den Pfeilköchern prangt.

Wie wäre es mit einer lachenden Tasse?

Die Marktkirche wirkt wie eingewickelt in den Weihnachtsmarkt. Rundherum leuchtet alles, und dass am Eröffnungsabend bei winterwürdigen Temperaturen ein stattlicher Mond sein Licht über die Szenerie wirft, hat bestimmt nur Gutes zu bedeuten. Neben der HAZ-Bühne, einem üppigen kulinarischen Standardprogramm und einer ordentlichen Auswahl an Mitbringseln und Dekorationsvorschlägen kann man lachende Tassen erwerben.  Sie waren mal ein Hit im Internet, als animierte, grantelnde Tischgesellen. Nun gibt es sie aus Porzellan mit vielen verschiedenen Gesichtsausdrücken und aus deutscher Herstellung. Ein kleiner Exot zwischen Haselnuss, Mandelkern, einem wuchtigen Kinderkarussell und einem stattlichen Heißgetränkeangebot.

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Seit Mittwochnachmittag ist der Weihnachtsmarkt für alle Besucher geöffnet.

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