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Wasserschaden: Bothfelder Kita bleibt bis Sommer zu
Hannover Aus der Stadt Wasserschaden: Bothfelder Kita bleibt bis Sommer zu
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00:15 20.11.2016
Heruntergelassene Rolläden: Das Kita-Gebäude ist derzeit unbenutzbar. Quelle: Christian Link
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Hannover

Die 85 Jungen und Mädchen werden solange in anderen Einrichtungen betreut. Wie hoch der Schaden an dem städtischen Gebäude ist, ist noch unklar.

Nach Angaben der Stadt ist es in den Sommerferien zu einem Wasserrohrbruch in der Kita gegenüber der Freien Waldorfschule Bothfeld gekommen, der über mehrere Tage unentdeckt blieb. Dabei wurde ein großer Teil der Einrichtung zerstört, darunter die gesamte Küche. „Im Rahmen einer Kartierung wurden die Schäden umfänglich ermittelt. Auf dieser Grundlage erfolgt derzeit die Erarbeitung der Haushaltsunterlage“, sagte Verwaltungsmitarbeiterin Martina Raab. Die entsprechende Drucksache soll noch bis zur Dezembersitzung des Bezirksrats vorliegen. „Ziel ist es, die erforderlichen Baumaßnahmen so zu terminieren, dass die Wiederinbetriebnahme der Einrichtung zum nächsten Kindergartenjahr erfolgen kann“, sagte Raab.

Angesichts der schweren Schäden fragte die Grünen-Fraktionsvorsitzende Imke Knoll nach der Möglichkeit eines Neubaus mit verbesserten Platzkapazitäten. Aus Sicht der Verwaltung kommt ein Neubau jedoch nicht in Betracht. „Zusätzliche räumliche Kapazitäten werden nicht geschaffen“, lautet die kurze, aber deutliche Stellungnahme der Stadtverwaltung.

Von der Kita-Schließung sind eine Krippengruppe (15 Kinder), zwei Kindergartengruppen (50 Kinder) und eine Hortgruppe (20 Kinder) betroffen. Die Krippen- und die Hortgruppe konnten erst einmal in der Grundschule Gartenheimstraße unterkommen, wo es noch freie Zimmer gab. „Die benötigten Räume wurden hierzu kurzfristig umgebaut und hergerichtet“, sagte Raab.
Eine Kindergartengruppe wird bis auf Weiteres in der Caritas-Kita St. Bernadette am Glücksburger Weg betreut. Für die betroffenen Jungen und Mädchen habe die Stadt einen Buspendelverkehr eingerichtet. Die zweite Kindergartengruppe wurde an der Gerrit-Engelke-Straße untergebracht. „Die benötigten Räume wurden kurzfristig angemietet“, erläuterte Raab. Der Standort sei zwar eigentlich für eine Kinderbetreuungseinrichtung des Kita-Betreibers Maschseekinder GmbH vorgesehen, das Unternehmen werde den vollen Betrieb hier jedoch erst zum Januar 2017 aufnehmen.

Ab Dezember sollen dann auch die beiden Kindergartengruppen an der Grundschule Gartenheimstraße betreut werden. Die Stadt will auf dem Außengelände eine entsprechende Containeranlage aufstellen. „Nach derzeitigem Planungsstand werden alle Gruppen zum Beginn des Kindergartenjahres 2017/2018 wieder in die bis dahin sanierte Kindertagesstätte zurückziehen“, sagte Raab.

Von Christian Link

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