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Vor 70 Jahren: Hochwasser an Leine und Ihme

9. und 10. Februar 1946 Vor 70 Jahren: Hochwasser an Leine und Ihme

Vor genau 70 Jahren, am 9. und 10. Februar 1946, stieg das Wasser der Leine und Ihme ungewöhnlich stark an – so stark, dass die Altstadt und andere Stadtteile komplett unter Wasser standen.

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Hannover. Grund für das Hochwasser war die vorangegangene Frost-Periode, die ganze 14 Tage andauerte, sowie starke Regenfälle und der geschmolzene Schnee im Harz.

Doch nicht nur Leine und Ihme traten über die Ufer – der Maschteich reichte durch die Überflutung bis ans Rathaus heran. Fast 1700 Hektar standen unter Wasser, bis zu drei Meter hoch wurden die Stadtteile Calenberger Neustadt, Südstadt, Altstadt, Linden und Ricklingen überflutet.

Vor 70 Jahren stand Hannover unter Wasser. Das Hochwasser zerstörte auch einen Teil des Stadtarchivs.

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Auch vor den Räumen des Stadtarchivs machte das Hochwasser keinen Halt: 80 Prozent der hannoverschen Stadtgeschichte des 19. Jahrhunderts wurden dabei zerstört. Besonders tragisch: Die Akten waren nur provisorisch im Erdgeschoss untergebracht, sie waren nach der Auslagerung durch die Besatzungsmächte gerade erst ins Archiv gebracht worden.

kad

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