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Flüchtlingscamp: Jagten 96-Ultras Abweichler?

Weißekreuzplatz Flüchtlingscamp: Jagten 96-Ultras Abweichler?

Vier Tage nach den Auseinandersetzungen rund um den Weißekreuzplatz könnte es eine mögliche Erklärung für die Prügeleien zwischen Hannover-96-Ultras und Unterstützern des sudanesischen Protestcamps geben.

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Am Freitagabend hatte die Polizei acht Männer festgenommen, nachdem es zuvor auf der Lister Meile zu Schlägereien zwischen den verfeindeten Lagern gekommen war.

Quelle: Dillenberg

Hannover. In Szenekreisen wird gemutmaßt, dass es die gewaltbereiten Anhänger der „Roten“ tatsächlich nicht auf die Flüchtlinge abgesehen hatten, sondern gezielt deren Unterstützer im Zeltlager in der Oststadt angegriffen hätten.

Wie ein Szenekenner sagt, sei dies „allerdings nicht aus politischen, das heißt fremdenfeindlichen Gründen“ geschehen. Vielmehr seien einige der Unterstützer des Camps ehemalige hannoversche Ultras, die sich politisch engagierten. Dabei sollen sie Anhänger von Eintracht Braunschweig und Werder Bremen kennengelernt und sich mit diesen angefreundet haben. „Das geht soweit, dass es Bilder gibt, auf denen die ehemaligen hannoverschen Ultras im Eintracht-Stadion in Braunschweig zu sehen sind“, sagt der Szenekundige.

Am Freitagabend hatte die Polizei acht Männer festgenommen, nachdem es zuvor auf der Lister Meile zu Schlägereien zwischen den verfeindeten Lagern gekommen war.

 jki

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Mindestens vier Verletzte

Mit einer Hundertschaft hat die Polizei in der Nacht zu Sonnabend am Weißekreuzplatz Randalierer zur Räson gebracht, die sich zuvor Schlägereien rund um den Platz geliefert hatten. Laut Polizei war der Vorfall kein Angriff auf das Protestcamp.

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