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Aus der Stadt Gibt es bald Angelplätze für Behinderte?
Hannover Aus der Stadt Gibt es bald Angelplätze für Behinderte?
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00:16 07.05.2017
Von Andreas Schinkel
Gibt es bald solche Plattformen wie in Lüdinghausen am Ufer von Ihme oder Leine? Quelle: Quelle: Grünen
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Hannover

Noch lädt die kalte Witterung nicht dazu ein, stundenlang an einem Gewässer auszuharren, aber an den Ricklinger Teichen stapfen bereits Angler durch die Uferböschung. Die Teiche gelten in Hannover als Hauptfanggebiet. Viele Angelplätze sind nicht leicht zu erreichen, insbesondere für gebrechliche und behinderte Menschen. Die Grünen schlagen jetzt vor, Angelplätze für Behinderte einzurichten. „Denkbar wären Plattformen samt Geländer am Ufer von Ihme oder Leine mit einer entsprechenden Ausschilderung“, sagt Grünen-Sozialexpertin Kathrin Langensiepen. In der kommenden Sitzung des Sozialausschusses am 15. Mai wolle sie das Thema zur Sprache bringen.

Beim hannoverschen Fischereiverein kommt der Vorschlag der Grünen gut an. „Wir haben mehrere Schwerbehinderte in unseren Reihen“, sagt der Vorsitzende Heinz Pyka. In anderen Ländern seien ausgebaute Angelplätze, die mit Rollstühlen befahrbar sind, gang und gäbe. Pyka weist aber auf eine Schwierigkeit hin: „Die Plätze müssen auch mit dem Auto zu erreichen sein.“ Normalerweise verbiete es die Stadtverwaltung, durch Landschaftsschutzgebiete zu kurven, um einen Angelplatz anzusteuern. „Von gesunden Anglern erwarte ich auch, dass sie ein paar Schritte zu Fuß gehen“, sagt Pyka. Aber Rollstuhlfahrern sollte die Stadt eine Ausnahmegenehmigung erteilen. Es nütze ja nichts, wenn Angelplätze aufwendig mit Rampen und Geländern versehen werden, aber niemand dort hinkomme. Die Grünen meinen, dass ein Anschluss ans Bahn- und Busnetz ausreiche.

„Vielleicht könnte der Fischereiverein auch ein begleitetes Angeln für Blinde und Sehbehinderte anbieten“, sagt Hans Joachim Hoffmann, stellvertretender Vorsitzender im hannoverschen Blinden- und Sehbehindertenverband.

Zur Bombenräumung am Sonntag in Teilen der List, der Nordstadt und Vahrenwald werden die Parkmöglichkeiten knapp. Die Feuerwehr hat am Donnerstagvormittag damit begonnen großflächige Parkverbotszonen in den betroffenen Gebieten einzurichten. Das Parkverbot gilt von Sonntag 9 bis 24 Uhr.

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Auf dem Südschnellweg müssen sich Autofahrer in den nächsten Monaten auf Verzögerungen einstellen. Zwischen dem Seelhorster Kreuz und Kirchrode/Bemerode wird die Fahrbahn erneuert. Am Donnerstagnachmittag staute sich der Verkehr mehrere Kilometer weit. Auch in der City staute sich der Verkehr.

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Das Kunstwerk ist ein echter Blickfang: Zwischen Neustädter Kirche und Landeskirchenamt wurde jetzt die Bronzeskulptur "Twins - Zwillinge" des belgischen Künstlers Johan Tahon aufgestellt. Sie lädt zum Nachdenken über das Verhältnis von Kirche und Judentum ein.

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