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Waffenschein bei Hannoveranern immer beliebter

Trend Waffenschein bei Hannoveranern immer beliebter

Nachdem in den Umlandkommunen die Nachfrage nach dem sogenannten Kleinen Waffenschein deutlich gestiegen ist, verzeichnet auch die Landeshauptstadt eine ähnliche Entwicklung: In den ersten zwei Wochen dieses Jahres haben bereits 50 Menschen in der Stadt Hannover einen entsprechenden Antrag gestellt.

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Mit dem kleinen Waffenschein können Signal- und Schreckschusspistolen legal gekauft werden.

Quelle: Oliver Killig/dpa

Hannover. Wer dieses Papier bekommt, darf sich Signal- und Schreckschusspistolen legal kaufen und besitzen. Zum Vergleich: Im Vorjahr gingen bei der Stadtverwaltung lediglich zwischen fünf und maximal 30 Anträge pro Monat ein. Mit dieser deutlichen Entwicklung steht Hannover keinesfalls allein da, betont Stadtsprecher Udo Möller: „Wir befinden uns absolut im bundesweiten Trend.“ Im Umland von Hannover und in ganz Niedersachsen sind die Zahlen vergleichbar stark gestiegen. Möllers Ansicht nach ist das subjektive Unsicherheitsgefühl bei vielen Bürgern die Ursache für die Nachfrage.

Diesen Trend spürt Annette Räer vom gleichnamigen Outdoor- und Security-Ausrüster jeden Tag deutlich – auch wenn die Waffen in ihrem Geschäft nicht dem Kleinen Waffenschein unterliegen. Aber die Regale, in denen sonst beispielsweise Pfefferspraydosen liegen, sind derzeit leer. „Seit Wochen ist alles ausverkauft, die Lieferanten kommen nicht mehr hinterher“, sagt sie. Der Ansturm, der spätestens nach den Attentaten in Paris im November 2015 zu beobachten war, hat sich nach den sexuellen Übergriffen auf Frauen in Köln in der Silvesternacht noch verstärkt. „Manchmal haben wir vormittags in einer Stunde mehr als 20 Anfragen von Kunden“, berichtet Räer. Die Interessenten seien „ganz normale Bürger“ aus allen Bevölkerungsschichten.

Von Gerko Naumann

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