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Das müssen Sie über den Streik bei der Üstra wissen

Linie 1, 2 und 8 Das müssen Sie über den Streik bei der Üstra wissen

Die Gewerkschaft Verdi weitet den Warnstreik bei der Üstra aus. Nachdem am Mittwoch die Buslinien bestreikt werden, trifft es am Freitag (6. Oktober) die Stadtbahnen. Die Linien 1, 2 und 8 fallen komplett aus, auf den Linien 6, 9 und 11 ist mit Ausfällen und Verspätungen zu rechnen. Der Nachtsternverkehr entfällt. 

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Der Warnstreik trifft am Freitag die Stadtbahnen.

Quelle: dpa

Hannover. Die meisten Hannoveraner hatten sich am Morgen bereits auf den Üstrastreik eingestellt. In Döhren standen bloß vereinzelt an den vereinsamten Haltestellen. "Der Streik ist in Ordnung", sagte einer der Wartenden. Nur gelegentlich waren die Pendler genervt, weil sie zu spät zur Arbeit kamen. Die Fahrgäste stiegen stattdessen auf Busse oder Taxen um.

Die Gewerkschaft Verdi fordert eine Anhebung des Weihnachtsgeldes von 86 auf 100 Prozent. Da es vom Kommunalen Arbeitgeberverband Niedersachsen kein Angebot und keine weitere Gesprächsbereitschaft gegeben habe, sei der Streik notwendig. Der Arbeitgeberverband sprach von Luxusforderungen, die nicht erfüllt werden könnten.

Bei der Üstra sind am Freitag Stadtbahnen von dem Ausstand betroffen. Die Linien 1, 2 und 8 werden von Betriebsbeginn bis -schluss nicht fahren. Auf den Linien 6, 9 und 11 kann es zu Ausfällen und Verspätungen kommen. Auch der Nachtsternverkehr ist betroffen. 

Alle anderen Routen, die Üstra- und Regiobusse sowie die S-Bahn fahren wie gewohnt. Die Üstra-Hotline ist unter der Rufnummer (05 11) 166 80 erreichbar.

Das letzte Mal hatte ein Streik die Stadtbahnen im vergangenen Jahr getroffen. Im April 2016 hatte Verdi mit einem Warnstreik im öffentlichen Dienst den Verkehr der Üstra zum Erliegen gebracht.

So lief der Warnstreik im April 2016: Durch Arbeitsniederlegungen im öffentlichen Dienst waren unter anderem Kitas geschlossen. Auch der Müll wurde nicht abgeholt, Busse und Bahnen blieben in den Üstra-Depots.

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pah/frs

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