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Warnstreik trifft heute auch Schulen in der Region

Lehrergewerkschaft GEW Warnstreik trifft heute auch Schulen in der Region

Der Warnstreik der Lehrergewerkschaft GEW trifft heute rund 20 Schulen in Niedersachsen – darunter auch zwei Förderschulen in der Region Hannover. Für eine Betreuung der Kinder ist jedoch gesorgt.

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An niedersächsischen Schulen wird am Mittwoch gestreikt.

Quelle: dpa

Hannover. An rund 20 Schulen in Niedersachsen fällt am Mittwoch wegen eines Warnstreiks der Unterricht aus. "Die Eltern sind informiert worden", sagte Rüdiger Heitefaut von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Für eine Betreuung der Kinder sei gesorgt.

Ein flächendeckender Streik ist vorerst nicht geplant, dennoch trifft der geplante Ausstand auch die Region Hannover. Nach GEW-Angaben werden zwei Förderschulen bestreikt: die Förderschule auf der Bult in Hannover sowie die Selma-Lagerlöff-Schule in Empelde (Ronnenberg). Zudem könne an Grundschulen in der Region auch die Nachmittagsbetreuung betroffen sein, heißt es seitens der GEW. 

Die GEW hat Sozialpädagogen, Schulassistenten, Sozialarbeiter und angestellte Lehrer an Schulen in der Hannover, Braunschweig, Wolfsburg, Peine, Osterode, Osnabrück, Nienburg und Hameln zu Warnstreiks und verschiedenen Aktionen aufgerufen. In Niedersachsen gibt es nach GEW-Angaben 18.000 Tarifbeschäftigte an Schulen. Rund 78.000 Lehrer im Land sind demnach Beamte. Ein Tarifabschluss im öffentlichen Dienst wird aber in der Regel auch auf Beamte übertragen.

Neben Niedersachsen sollen auch Mecklenburg-Vorpommern und Nordrhein-Westfalen von den Warnstreiks betroffen sein. Auch an Unikliniken, in Teilen von Polizei, Justizverwaltung oder in Straßenmeistereien könnte es demnächst Warnstreiks geben. 

Bundesweit geht es in den Verhandlungen um die Bezahlung von rund einer Million Angestellten der Länder und um das Geld für 2,2 Millionen Beamte von Ländern und Kommunen sowie Pensionäre, auf die das Ergebnis übertragen werden soll. Die zweite Runde der Gespräche für den öffentlichen Dienst der Länder war am Dienstag zunächst weitgehend ergebnislos verlaufen. Niedersachsens Finanzminister Peter-Jürgen Schneider (SPD) führt die Verhandlungen für die Arbeitgeberseite.

frs/bil/dpa

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