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Warum die Notaufnahmen-Software nicht funktioniert

Mehr Transparenz für Patienten Warum die Notaufnahmen-Software nicht funktioniert

In den Krankenhäusern der Region Hannover gibt es große Engpässe in den Notaufnahmen. Eine Software sollte die Anzeige von freien Kapazitäten für Patienten transparenter machen - allerdings ist das Angebot immer noch nicht online.

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In den Krankenhäusern der Region Hannover gibt es gravierende Probleme mit den Notaufnahmen.

Quelle: Symbolbild (Archiv)

Hannover. In den Krankenhäusern der Region Hannover gibt es gravierende Probleme mit den Notaufnahmen. Immer wieder müssen sich Stationen abmelden, weil sie keine Patienten mehr aufnehmen können. Es ist vorgekommen, dass Krankenwagen mit einem Notfallpatienten mehrere Kliniken anfahren mussten. Sogar Landesgesundheitsministerin Cornelia Rundt hatte festgestellt, dass nirgendwo die Versorgung von Notfallpatienten so schlecht ist, wie in Hannover.

Eine anderorts schon gut funktionierende Internetseite sollte die Lage in der Region Hannover zumindest transparenter machen. Und eigentlich sollte die Internetseite mit der Verfügbarkeit der Krankenhausbetten in der Region und der medizinischen Geräte ein landesweites Modellprojekt sein.

In anderen Regionen funktioniert die Software

Zwar läuft die Computersoftware Ivena, mit der die Belegung und die Kapazitäten der einzelnen Kliniken eingesehen werden kann in der Region - aber immer noch unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Zugriff haben nur die Kliniken und die Rettungsleitstelle. Inzwischen ist Ivena seit einem Jahr im Verborgenen aktiv.

Ganz anders übrigens in anderen Regionen des Landes. Für den Heidekreis, den Landkreis Emsland, die Grafschaft Bentheim sowie die Stadt und den Landkreis Osnabrück läuft das System, frei im Internet einsehbar.

Die Region Hannover begründet die Geheimhaltung damit, dass sowohl „die Datenstrukturen als auch die Abläufe noch optimiert“ werden müssten, in dieser Zeit sei ein Onlinebetrieb nicht sinnvoll. Ob und wann die Daten von Invena öffentlich eingesehen werden könnten, darüber werde sich die Arbeitsgruppe verständigen, in der Vertreter der 13 Kliniken, der Landeshauptstadt und der Region sitzen, sagt Regionssprecherin Carmen Pförtner. Weitere Details dazu teilte sie nicht mit.

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