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Warum im Maritim noch immer Licht brennt

Leeres Hotel Warum im Maritim noch immer Licht brennt

Im Dezember verließen die letzten Gäste das Maritim-Grand-Hotel am Friedrichswall, auch die Mitarbeiter drehten ihre letzten Runden durch die Zimmer. Die Flüchtlinge, die einziehen soll, kommen erst im März. Warum aber wird das Hotel noch immer beleuchtet - und sieht dadurch bewohnt aus?

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Im ehemaligen Hotel-Gebäude am Friedrichswall brennt noch immer Licht.

Quelle: Michael Thomas

Hannover. Im März sollen 550 Flüchtlinge ins Maritim-Grand-Hotel einziehen, derzeit laufen kleinere Umbauarbeiten. Doch das ist nicht der Grund dafür, dass Tag und Nacht Wohnzimmer-Stehlampen in etlichen Zimmern eingeschaltet sind. Nur hinter vorgehaltener Hand räumen die Verantwortlichen ein, man habe Angst, dass Fremdenfeinde Brandsätze in das große Haus gegenüber vom Rathaus werfen oder sonst wie Randale machen. Offiziell bestätigt das niemand – gegenüber der HAZ wird nur betont, dass ständig ein Wachdienst vor Ort sei.

Seit einigen Tagen sind bereits die blauen Buchstaben auf dem Dach Geschichte. Ab Freitag ist das Maritim-Hotel selbst geschlossen. Ein letzter Rundgang.

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1965 als Intercontinental-Hotel eröffnet, seit 1995 das Maritim-Flaggschiff in Hannover, 285 Zimmer und ganz oben: die Präsidenten-Suite. Jahrelang war das große Sichtbetongebäude gegenüber vom Rathaus eine der ersten Adressen der Stadt. Allerdings hat Maritim zum Schluss kaum noch investiert. Kurz vor Weihnachten verließen die letzten Gäste das Hotel, Ende Dezember gingen auch die 55 Mitarbeiter. Vielen Mitarbeitern sind Alternativstellen in anderen Maritim-Hotels angeboten worden, hieß es in der Zentrale in Bad Salzuflen.

med/r.

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