Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Aus der Stadt Was die Roboter alles können
Hannover Aus der Stadt Was die Roboter alles können
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:28 08.10.2015
Präziser operieren, Prothesen per Geistesblitz
bewegen – alles kein Problem für die Roboter, die
hannoversche Forscher erfunden haben. Quelle: Michael Wallmüller
Anzeige
Hannover

Beim Rundgang durch die Hallen an der Appelstraße konnten die Teilnehmer der internationalen Konferenz für Roboter und intelligente Systeme (IROS 2015) an Simulationen und Prototypen die Entwicklungsarbeit der hannoverschen Wissenschaftler bestaunen.

Zur Galerie
Sie fahren, greifen und laufen: Die Leibniz Universität Hannover hat ihre Roboter vorgestellt.

„Alles bewegt sich noch im Bereich der Forschung“, betont Lüder Kahrs vom Institut für Mechatronische Systeme. Bis etwa der bewegliche Roboterarm bei präzisen Operationen am Schädel eingesetzt werde, dauere es noch mindestens zehn Jahre. Zudem sind die innovativen Helfer teuer. Der von Studenten entwickelte LUHbot etwa kostet 30 000 Euro. Der intelligente Greifarm könnte in Lagerhallen am Fließband zum Einsatz kommen, sagt Mitentwickler Jens Hübner - noch aber ist er zu langsam dafür.

Die Entwicklungen der Institute reichen von intelligenten Prothesen bis hin zu fast menschlichen Robotern, die im Katastrophenfall dort selbstständig eingreifen können, wo Menschen nicht mehr hingelangen. Das rechtzeitige Schließen eines Ventils hätte die Kernkraftschmelze im japanischen Fukushima aufhalten können, sagt Moritz Schappler vom Institut für Regelungstechnik. Für Menschen wäre es lebensbedrohlich gewesen, ein Roboter hätte diese Aufgabe erledigen können. Allerdings soll der Mensch nicht gänzlich ersetzt werden.

Ziel sei stets die Verbesserung und Erleichterung von Arbeitsschritten, betont Kahrs. „Operieren muss ein Chirurg immer noch selbst.“

Von Linda Tonn

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Aus der Stadt Probefahrt mit einem Toyota Lexus  - Haft nach Probefahrten ohne Wiederkehr

Die Probefahrt mit einem Toyota Lexus - Neuwert 75 000 Euro - sollte nur zwei Stunden dauern. Doch weil der vermeintliche Autokäufer ein notorischer Betrüger war, der ein Faible für ausgedehnte Ausflüge in fremden Fahrzeugen hat, wurden daraus zwei Tage. Jetzt ist der Betrüger vor Gericht verurteilt worden.

Michael Zgoll 08.10.2015
Aus der Stadt Bauvorhaben in der Stadt - Hannover baut um

Das Gesicht Hannovers verändert sich: Neben dem Maritim-Hotel am Friedrichswall und den Neubauten am Steintorplatz gibt es noch weitere markante Punkte, an denen Bauvorhaben umgesetzt werden sollen. Dazu zählt die ehemalige VHS beim Neuen Rathaus, das Eckhaus an der Kreuzung Schiffgraben zur Marienstraße sowie das Ihme-Zentrum.

Conrad von Meding 08.10.2015

Ein Bundespolizist aus Hannover sollte am Dienstag vor Gericht kommen, weil er ein pornografisches Foto an eine 14-Jährige geschickt haben soll. Doch der Prozess findet nicht statt: Torsten S. hat die Tat eingeräumt und den Einspruch gegen einen Strafbefehl zurückgezogen.

Tobias Morchner 05.10.2015
Anzeige