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Was die Roboter alles können

Leibniz Universität Hannover Was die Roboter alles können

Eine Armprothese mit Gefühl oder ein Roboter im Katastrophengebiet: Die Institute für Mechatronische Systeme, Regelungstechnik und Systems Engineering der Leibniz Universität Hannover forschen an automatischen Helfern für beinahe jeden Lebensbereich. Jetzt haben die Forscher einige ihrer Erfindungen präsentiert.

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Präziser operieren, Prothesen per Geistesblitz
bewegen – alles kein Problem für die Roboter, die
hannoversche Forscher erfunden haben.

Quelle: Michael Wallmüller

Hannover. Beim Rundgang durch die Hallen an der Appelstraße konnten die Teilnehmer der internationalen Konferenz für Roboter und intelligente Systeme (IROS 2015) an Simulationen und Prototypen die Entwicklungsarbeit der hannoverschen Wissenschaftler bestaunen.

Sie fahren, greifen und laufen: Die Leibniz Universität Hannover hat ihre Roboter vorgestellt.

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„Alles bewegt sich noch im Bereich der Forschung“, betont Lüder Kahrs vom Institut für Mechatronische Systeme. Bis etwa der bewegliche Roboterarm bei präzisen Operationen am Schädel eingesetzt werde, dauere es noch mindestens zehn Jahre. Zudem sind die innovativen Helfer teuer. Der von Studenten entwickelte LUHbot etwa kostet 30 000 Euro. Der intelligente Greifarm könnte in Lagerhallen am Fließband zum Einsatz kommen, sagt Mitentwickler Jens Hübner - noch aber ist er zu langsam dafür.

Die Entwicklungen der Institute reichen von intelligenten Prothesen bis hin zu fast menschlichen Robotern, die im Katastrophenfall dort selbstständig eingreifen können, wo Menschen nicht mehr hingelangen. Das rechtzeitige Schließen eines Ventils hätte die Kernkraftschmelze im japanischen Fukushima aufhalten können, sagt Moritz Schappler vom Institut für Regelungstechnik. Für Menschen wäre es lebensbedrohlich gewesen, ein Roboter hätte diese Aufgabe erledigen können. Allerdings soll der Mensch nicht gänzlich ersetzt werden.

Ziel sei stets die Verbesserung und Erleichterung von Arbeitsschritten, betont Kahrs. „Operieren muss ein Chirurg immer noch selbst.“

Von Linda Tonn

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