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Das war der erste Abend auf dem Weihnachtsmarkt

Eröffnung Das war der erste Abend auf dem Weihnachtsmarkt

Lichterglanz und Mandelgeruch, Kunsthandwerk und Glühwein: Oberbürgermeister Stefan Schostok hat gemeinsam mit Stadtsuperintendent Martin Heinemann, HAZ-Chefredakteur Hendrik Brandt und Schaustellerpräsident Arthur Armbrecht den Weihnachtsmarkt eröffnet. Es ist der größte und längste Weihnachtsmarkt seit langem.

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Der erste Glühwein auf dem gerade eröffneten Weihnachtsmarkt in Hannover.

Quelle: Philipp von Ditfurth

1,8 Millionen Besucher werden erwartet – die ersten vergnügten sich gestern trotz der fast frühlingshaften Temperaturen bei Glühwein, aßen Hanfdöner auf dem Mittelaltermarkt oder spendeten bei den blau gekleideten Engeln für die HAZ-Weihnachtshilfe.

Der Weihnachtsmarkt in Hannover ist eröffnet. Dabei wird auch wieder für die HAZ-Weihnachtshilfe gesammelt.

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Schostok lobte auf der Bühne an der Marktkirche, dass Hannover beim Flüchtlingsthema Nächstenliebe bewiesen habe. Gerade in der Weihnachtszeit dürfe man sich daran erinnern, dass viele Ehrenamtliche in Hannover dazu beitragen, das Zusammenleben zu erleichtern und die Aufgaben zu bewältigen, die mit der Integration auf die Stadt zukommen. Er lobte in dem Zusammenhang auch die Zusammenarbeit mit der HAZ-Weihnachtshilfe, die unbürokratisch Menschen in Not hilft.

HAZ-Chefredakteur Hendrik Brandt warb für Unterstützung dieser größten Spendenaktion der Region, bei der im vergangenen Jahr 1,1 Millionen Euro zusammenkamen. „Es kommt nicht darauf an, dass einzelne Riesensummen spenden, sondern dass viele Menschen bereit sind, etwas zu geben.“ Allerdings sei er dankbar, dass auch viele Unternehmen, Stiftungen und Institutionen namhafte Beträge spendeten. Brandt betonte, dass der Erlös der Aktion wie immer gemeinsam mit dem Sozialamt der Stadt an Bedürftige verteilt wird – und wie immer komme jeder Cent an, Verwaltungsgebühren werden nicht abgezogen.

Die blauen Engel sammeln für die HAZ-Weihnachtshilfe.

Quelle: Michael Thomas

Geöffnet ist bis 22. Dezember

Stadtsuperintendent Heinemann freute sich, dass der Weihnachtsmarkt wieder rund um die Marktkirche stattfindet. „Das ist eine großartige Tradition – Sie können sich vorstellen, dass das dem Pastoren gefällt“, sagte Heinemann und warb dafür, sich in der Weihnachtszeit Zeit füreinander zu nehmen. Armbrecht, Präsident des Schaustellerverbands, bezeichnete den hannoverschen Weihnachtsmarkt als „einen der schönsten in Niedersachsen, vielleicht sogar in Deutschland“. Und er rief: „Das Herz in Hannover schlägt auf dem Weihnachtsmarkt.“ Moderator Jan Sedelies von der HAZ empfahl, den Spruch künftig auf Plakate zu drucken – dafür gab es Applaus vom Publikum. Der eigentliche Werbeslogan im diesem Jahr lautet „Weihnachten wird Spekulatius“.

Mit 196 Buden allein zwischen Osterstraße und Hohem Ufer stellt der festliche Trubel in der Innenstadt den größten Weihnachtsmarkt dar, den Hannover je erlebt hat. Und der längste ist es auch: Weil Totensonntag diesmal schon am 20. November liegt und der Weihnachtsmarkt immer am Mittwoch danach beginnt, ist mit 30 Tagen die maximale Zeitspanne erreicht. Ein doppelter Superlativ also. „Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen“, meinte Marktamtschef Michael Flohr. Das wird es wohl: In den nächsten Tagen sollen die Temperaturen purzeln. Hannover erwartet Glühweinwetter.

Die Redaktion hat vier Besonderheiten auf dem Weihnachtsmarkt herausgesucht.

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Geöffnet bis 22. Dezember: Mittelaltermarkt am Hohen Ufer, Wünschewald am Holzmarkt, Finnenstände am Ballhof – Hannovers Weihnachtsmarkt ist vielfältig. Täglich ist von 11 bis 21 Uhr geöffnet. Es gibt zahlreiche Programmpunkte für Kinder wie tägliche Weihnachtsmannbesuche, eine Märchenstunde, Keksbacken und ähnliches. Am Kröpcke lockt die „höchste begehbare Weihnachtspyramide der Welt“, und vorm Hauptbahnhof ist der Weihnachtsmarkt auch in diesem Jahr sogar bis Heiligabend und am 2. Weihnachtsfeiertag geöffnet.

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