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Aus der Stadt Ärger um Platzvergabe beim Weihnachtsmarkt
Hannover Aus der Stadt Ärger um Platzvergabe beim Weihnachtsmarkt
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00:17 19.09.2015
Von Bernd Haase
Nur etwa 150 Aussteller bekommen einen Platz auf dem hannoverschen Weihnachtsmarkt, es bewerben sich aber jedes Jahr über 350. Quelle: Michael Wallmüller (Archiv)
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Hannover

„Wir brauchen Zeit, um Ablehnungsbescheide gerichtsfest zu machen“, erläuterte der städtische Marktleiter Michael Flohr im Bezirksrat Mitte. Für den Weihnachtsmarkt gehen in der Regel um die 350 Bewerbungen ein und damit rund 200 mehr, als berücksichtigt werden können. Auch Trittbrettfahrern soll per Satzung das Handwerk gelegt werden. „In der Vergangenheit haben Bewerber leer stehende Ladengeschäfte an den Straßen des Weihnachtsmarkts kurzfristig für die Veranstaltungsdauer gemietet, um so an Ausstellerflächen für Anlieger zu kommen“, sagte Flohr. Um den Markt mit seinen zuletzt 1,8 Millionen Besuchern nicht zu einer Partymeile ausufern zu lassen, sind nur eingeschossige Stände mit Budencharakter zugelassen.

Zurückhaltend äußerte sich Flohr zu einem SPD-Antrag. Die Sozialdemokraten wollen, dass Bewerber per Unterlagen aus dem Gewerbezentralregister nachweisen müssen, dass sie keine Straftaten oder Ordnungswidrigkeiten begangen haben. Im Auge hat die SPD dabei unter anderem Verstöße gegen das Mindestlohngesetz und Steuervergehen. „Wir müssen prüfen, ob das juristisch umsetzbar ist“, sagte Flohr. Ein Beschluss wurde vertagt.

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