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Weil: Regierung muss Druck machen

Schaeffler/Conti Weil: Regierung muss Druck machen

Nach dem zunächst gescheiterten Versuch der Ablösung des Chefs des Automobilzulieferers Continental, Karl-Thomas Neumann, durch Großaktionär Schaeffler fordert Hannovers Oberbürgermeister Stephan Weil (SPD) das Eingreifen der Landes- und der Bundesregierung.

Er sehe das Land und den Bund in der Pflicht, so Weil. Schaeffler unternehme seit gut einem Jahr „mit einem der wichtigsten Industrieunternehmen Deutschlands“ einen „Tanz auf der Rasierklinge“, kritisierte er.

Bei Conti werde nun „schon der dritte Topmanager von Schaefflers rausgemobbt“, betonte der Oberbürgermeister. „Da ist der Ministerpräsident Christian Wulff schon aufgefordert, klar mit allen Vertretern der Kapitalseite zu reden“, sagte Weil. Auch die Bundesregierung sieht er in der Verantwortung: Die Commerzbank, die Staatshilfen erhalten habe, sei einer der wichtigsten Finanziers für Schaeffler und Conti. Der Bank müsse klargemacht werden, „dass sie nicht nur für die eigene Rendite, sondern auch für das Allgemeinwohl zuständig sein muss.“

Weil forderte: „Der Bund muss deshalb so rasch wie möglich auf die Commerzbank und Schaeffler zugehen.“

Er betrachte das Vorgehen der Schaeffler-Gruppe, deren Vertreter im Conti-Aufsichtsrat in der vergangenen Woche versucht hatten, Conti-Chef Neumann zu entmachten, „auch als den Versuch, die Investorenvereinbarung zu hintergehen“. Er halte die „ganze Vorgehensweise des Mehrheitseigentümers Schaeffler für hochgefährlich“, sagte Weil.

ddp

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