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Weißekreuzplatz steht unter Beobachtung

Ärger mit Trinkerszene Weißekreuzplatz steht unter Beobachtung

Die Trinkerszene auf dem Weißekreuzplatz wird in den kommenden Wochen von den Sozialarbeitern des Karl-Lemmermann-Hauses unter die Lupe genommen. Sie sollen das Verhalten der Trinkergruppe und deren Zusammensetzung studieren, teilte die Verwaltung am Montagabend im Bezirksrat Mitte mit.

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Am Weißekreuzplatz soll gegen die Trinker vorgegangen werden. Nur wie?

Quelle: Frank Wilde (Archiv)

Hannover. Der FDP war das zu wenig. „Die Stadt fährt wieder ihren Kuschelkurs“, sagte FDP-Fraktionschef Wilfried Engelke. Den grölenden Zechern müsse man den Aufenthalt auf dem Platz so unangenehm wie möglich machen.

Auch die CDU im Bezirksrat wünscht sich ein strengeres Vorgehen. Daher fordert sie, den gesamten Platz als Kinderspielplatz auszuweisen. Somit wäre der Konsum alkoholischer Getränke auf dem Platz verboten. Von Nachteil ist aber, dass sich nur Kinder mit ihren Betreuern auf dem Platz aufhalten dürften.

Die SPD vertraut auf die Maßnahmen, die die Verwaltung jetzt anstrengt. „Dazu gehört, dass die Polizei den Platz stärker kontrolliert“, sagt Bezirksbürgermeister Michael Sandow (SPD). Zudem werde der Weißekreuzplatz häufiger gereinigt.

Sandow begrüßt, dass die Stadt das Areal umbauen will. In der Oktobersitzung des Bezirksrates wollen die Sozialdemokraten eigene Forderungen vorlegen. Bänke sollen anders platziert, die Rasenfläche nicht von Mauern eingefasst werden.

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