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Weitere Helfer für Special Olympics gesucht

Sportereignis in Hannover Weitere Helfer für Special Olympics gesucht

Im Juni starten die Special Olympics in Hannover. Noch suchen die Organisatoren nach weiteren Helfern. Bislang haben sich rund 1500 Freiwillige gemeldet, die die rund 4800 Sportler plus 1700 Betreuer begleiten sollen.

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Grenzenlose Freude: Die Wettkämpfe der Special Olympics sorgen bei Sportlern und Helfern für unvergessliche Momente.

Quelle: Poblete/Archiv

Hannover. Per Mertesacker strahlt vor Freude. Er legt seinen Arm um Laura Hardy und Herbert Krüger – im Hintergrund ist Hannovers Rathaus zu sehen. Dieses Motiv wird bald überall in Hannover auf Plakaten zu sehen sein. Die drei Sportler sind die Gesichter der Special Olympics Deutschland. Die Veranstalter werben mit ihnen für das Sportereignis für Menschen mit geistiger Behinderung, das vom 6. bis 10. Juni in Hannover ausgetragen wird.

Gemeinsam stark im Team

Da rund 4800 Sportler plus 1700 Betreuer aus ganz Deutschland anreisen, wird das Fest eine enorme logistische und organisatorische Herausforderung für die Verantwortlichen. „Das ist nur mit vielen engagierten ehrenamtlichen Helfern zu schaffen“, sagt die zuständige Projektleiterin Wiebke Linnemann. In Zahlen heißt das: Etwa 2220 Helfer, darüber hinaus 500 Mitglieder des Organisationsteams. Und obwohl sich schon rund 1500 Freiwillige gemeldet haben, werden noch weitere gesucht. Neu in diesem Jahr ist, dass auch Menschen mit geistiger Behinderung als Helfer bei den Spielen mitarbeiten sollen. „Wir bilden dann Teams zwischen Menschen mit und ohne Behinderung“, erklärt Linnemann. Bisher gibt es bereits 50 dieser sogenannten Tandems. Diese haben den Vorteil, dass das Miteinander aller Beteiligten gefördert wird – schließlich lautet schon das Motto der sportlichen Wettbewerbe: „Gemeinsam stark!“

Weitere Helfer gesucht

Die Aufgaben der Helfer sind vielfältig. Sie sollen unter anderem die Rolle des Schiedsrichters bei Wettkämpfen übernehmen, die Sportler zu den Austragungsorten fahren und bei der Siegerehrung die Medaillen überreichen. Es geht aber noch um viel mehr, betont Linnemann: „Auch das Anfeuern und Motivieren ist wichtig.“ Unterstützt werden die Helfer von einem Team von etwa 30 Ehrenamtlichen, die sonst bei Bundesliga-Spielen von Hannover 96 im Einsatz sind. Wer noch mitmachen möchte, muss mindestens 16 Jahre alt sein. Interessierte erreichen Wiebke Linnemann per E-Mail an hannover2016@specialolympics.de.

Ebenfalls ehrenamtlich werden zahlreiche Ärzte, Zahnärzte und Physiotherapeuten an die Wettkampfstätten kommen. Sie setzen das Programm Healthy Athletes um. Das bedeutet, dass die Sportler mit geistiger Behinderung sich kostenlos untersuchen lassen können – beispielsweise die Augen, Füße und Zähne. Auch der Präsident der Zahnärztekammer Niedersachsen, Henner Bunke, wird dabei sein. „Bei der Prävention gibt es viel Nachholbedarf“, sagt er. Deshalb habe sich sein Team das Ziel gesetzt, Berührungsängste abzubauen.     

Von Gerko Naumann

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