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Aus der Stadt Weiterhin Sorge ums Pagenhaus
Hannover Aus der Stadt Weiterhin Sorge ums Pagenhaus
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20:42 25.08.2010
Von Andreas Schinkel

Ausgeräumt sind die Bedenken der Bewohner des Pagenhauses in Herrenhausen keineswegs, auch nicht nach dem Gespräch mit einem Vertreter der Volkswagenstiftung am Mittwoch. „Die geplante Baustellenzufahrt für das neue Schloss über die Alte Herrenhäuser Straße ist völlig indiskutabel“, sagte Nikolaj Georgiew, einer der Bewohner des Pagenhauses. Das 300 Jahre alte Bauwerk werde durch die Lastwagenkolonnen, die über das Kopfsteinpflaster rumpeln sollen, Schaden nehmen, vermutet er. Dabei gebe es doch Alternativen, etwa die Gleise entlang der Herrenhäuser Straße zu überbrücken und direkt in den Ehrenhof einzufahren.

„Auch über diese Möglichkeit denken wir nach“, sagte Jens Rehländer von der Volkswagenstiftung, der mit den Anwohnern gesprochen hatte. Als dritte Möglichkeit bliebe noch, den Weg für die Lastwagen zwischen Orangerie und Galerie hindurchzuführen. „Aber dabei kollidieren die Lastwagenkolonnen mit den Besucherströmen für den Barockgarten“, sagte er. Ende September will sich die als Bauherr fungierende Immobilientochter IVA noch einmal mit den Anwohnern zusammensetzen. Dann ist auch das Genehmigungsverfahren für den Schlossbau beendet.

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