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Weniger Besucher in Hannovers Freibädern

Erste Zwischenbilanz Weniger Besucher in Hannovers Freibädern

Die erste Zwischenbilanz der hannoverschen Freibäder für diesen Sommer fällt gemischt aus. Trotz des zuletzt sehr guten Wetters sind sich viele Betreiber nicht sicher, ob sie ihr Soll an Besuchern bis zum Ende der Sommersaison erfüllen und damit ähnliche Zahlen wie 2014 erreichen können.

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Durchwachsene Saison: Nicht alle Freibadbetreiber sind 2015 zufrieden.

Quelle: dpa

Hannover. „Die Besucherzahlen des Vorjahres werden wir wohl nicht mehr erreichen können“, sagt Udo Möller, Pressesprecher der Stadt Hannover. Insgesamt sei die Saison bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht befriedigend verlaufen. Möller begründet das mit dem durchwachsenen Start im Mai und Juni, als viele Badbetreiber aufgrund der kühlen Temperaturen Abstriche machen mussten. Dies schlage sich nun entsprechend in der Bilanz nieder: Die städtisch verwalteten Bäder hinken den Besucherzahlen des Vorjahres – im Vergleichszeitraum bis Ende Juli – deutlich hinterher. Das Lister Bad etwa hatte in diesem Zeitraum rund 67 000 Besucher zu verzeichnen, was einen Rückgang von gut 15.000 im Vergleich zu 2014 ausmacht. Immerhin: Das Misburger Bad, seit Anfang Juli in kommunaler Hand, konnte in den ersten vier Wochen bereits mehr als 8000 Badegäste begrüßen. „Ein erfreulicher Wert“, sagt Möller.

Wie in den Leine-Nachrichten berichtet, können sich das Freibad Arnum sowie das Strandbad in Hemmingen bereits zum jetzigen Zeitpunkt darüber freuen, ihr Einnahmesoll für 2015 erfüllt zu haben. Von diesem Ziel sind ihre Kollegen in der Stadt noch um einiges entfernt.

Knapp 43.000 Besucher sind bis Ende Juli ins Aegir Bad in Ricklingen gekommen. 50 000 setzt sich Gerd Weßling, Vorsitzender des Trägervereins Aegir, als Zielmarke – ein im Vergleich zu den Vorjahren nach unten korrigierter Wert. Neben dem nicht idealen Wetter zu Saisonbeginn spielten dabei aber noch weitere Umstände eine Rolle. „Aufgrund umfänglicher Baumaßnahmen stand uns bis Ende Juni nur eines von drei Becken zur Verfügung“, erklärt Weßling. Erst dann konnte die Saison richtig beginnen – zu spät für Rekordjagden.

Einen generellen Trend weg von den innerstädtischen Freibädern hin zu den Seen und sonstigen Erholungsmöglichkeiten im Umland Hannovers will Stadtsprecher Möller nicht ausmachen. „Das Wetter hat uns zu Saisonbeginn einfach einen Strich durch die Rechnung gemacht.“ Die nächsten Wochen seien entscheidend für das Gesamtergebnis, sagt der Sprecher.

Nach Auskunft des Deutschen Wetterdienstes ist insbesondere der Mai unterdurchschnittlich verlaufen. Nach einem „nahezu normalen“ Juni lägen die Temperaturen zuletzt aber teils deutlich über dem Mittel der vergangenen Jahre.

von Marius Klingemann

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